Aufgaben von Lipiden

Fette, auch Lipide genannt

Fette bestehen, chemisch betrachtet, aus dem dreiwertigen Alkohol Glycerin und bis zu maximal drei Fettsäuren. Sie enthalten in der Nahrung auch noch einige andere Bestandteile, wie etwa die fettlöslichen Vitamine A, D, E und K. Die tierischen Fette enthalten auch noch Cholesterin. Fette sind nicht nur Energielieferanten, sie sind auch Bestandteile unseres Körpers. Einige Fette sind essentiell für den Körper. weil er sie nicht selbst aufbauen kann, müssen sie über die Nahrung oder als Ergänzung zugeführt werden. Die Bedeutung für den menschlichen Körper wird durch die Anzahl und die Art der Fettsäuren bestimmt. Als Unterscheidungsmerkmale gilt die Anzahl der Kohlenstoffatome, auch Kettenlänge genannt. Fettsäuren mit bis zu 4 Kohlenstoffatomen werden als kurzkettig, bis 12 als mittelkettig und darüber hinaus als langkettig bezeichnet.

Wichtig sind vor allem die essentiellen Fettsäuren. Hierbei handelt es sich um Linol- und Linolensäure, die der Gruppe der Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren zugeordnet sind. Sie werden im Körper zu hormonähnlichen Substanzen umgewandelt, die man Eicosanoide nennt. Das sind wichtige Bausteine für das Zellwachstum und die Regulation der Zellen.

Überschüssige Energie, die zum Beispiel durch große Aufnahmen von Alkohol oder Kohlenhydraten entsteht, kann der Körper in der Leber zu fetten umbauen, die dann als Depotfett gespeichert werden. In geringen Mengen sind diese Depotfette für den Körper wichtig. Wachsen die Depots aber übermäßig an, entsteht Übergewicht. Herz und Kreislauf werden unnötig stark belastet.

Aufgaben im Organismus:

Lieferant der essentiellen Fettsäuren, Träger fettlöslicher Vitamine und Energielieferant.

Mangelprobleme:

Mangel an fettlöslichen Vitaminen, Untergewicht und verschiedene Hautkrankheiten.

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