| Fasten
als Ernährungsweise kennen die meisten Menschen von der "Fastenzeit",
die viele Menschen einmal im Jahr motiviert, sich mit gesunder Ernährung
zu befassen. Dabei ist Fasten nicht nur einmal im Jahr interessant,
sondern kann auch als Heranführung an einen Lebenstil der Hochbetagten.
Dass man älter wird, wird vielen dann z.B. an der Butter im
Kühlschrank deutlich, die nicht einfach verspeist wird, sondern,
genauso wie auch Zellen im menschlichen Körper oxidieren und
durch Sauer-stoff SAUER werden. Fasten wird damit zur Einsicht,
dass Anti-OXIDantien wohl doch ihren Sinn haben, ein hochbetagtes
Leben zu erlangen.
Heilfasten, ja oder nein?
Heilfasten verspricht zwar schnellen Erfolg beim Abnehmen, ist
aber gesundheitlich bedenklich. Immer mehr Menschen befassen sich
mit "schnellen Heilfastenkuren", tun aber hier nichts
anderes als das Extremgegenteil zu Fastfood. Zwar kennt man aus
anderen Kulturkreisen die Heilfastenkur als Mittel zum länger
leben, doch ist das auch auf den westlichen Menschen übertragbar?
Die meisten Menschen kasteien sich lieber einmal im Jahr mit "extrem
gesunder" Herangehensweise, anstatt einmal ein Konzept zu haben,
das solide nachhaltig das ganze Jahr über dem Körper eine
kalourienreduzierte vernünftige Nahrung auf Basis echter Werte
zuführt. Schliesslich ist an jedem Heilfasten auch etwas dran.
Warum kann Heilfasten bedenklich sein?
Wie bei jeder einseitigen vitalstoffarmen Ernährungsform kann
es hier zu Rückvergiftung durch den Darm kommen, die noch gesteigert
wird, dass Ballaststoffe fehlen. Wer eine Heilfastenkur mit Saft
macht, sollte auf jedenfall auf Fruchtfleisch in Säften achten.
Einige Ärzte raten sogar von Heilfastenkuren ab und wenn überhaupt
dann nur unter ärztlicher Aufsicht. Schwangere und ältere
dürfen gar nicht fasten, da hier Herzmuskelstörungen auftreten
können. Dennoch meint man, dass Fasten generell den Reinigungsprozess
erhöht und gut sein kann. Hier sollte man sich eine eigene
Meinung bilden, was übertrieben ist und was nicht. Wahrscheinlich
ist es mit diesem Thema ähnlich wie bei der Trennkost
und anderen "extremen" Ernährungsweisen.
Kalorienarme nährstoffreiche Ernährung
Ein chinesisches Sprichwort sagt: wer weniger ißt, lebt länger.
Diese uralte Weisheit bekommt jetzt neue Unterstützung von
der Wissenschaft. Forschungen aus Amerika zeigen, dass eine kalorienarme,
aber nährstoffreiche Ernährung, die durch gute Vitalstoffe
aufgewertet ist, nicht nur gesund ist, sondern auch die Lebenserwartung
des Menschen beträchtlich erhöhen kann. Dazu zählen
nicht allein Antioxidantien,
sondern ein gesamtes Ernährungskonzept.
Biosphere 2 Experiment
In "Biosphere 2", einer Miniaturkopie der Erde, wollte
man ursprünglich das Überleben in einer künftigen
Marskolonie simulieren. Das surreale Ökosystem bot auch die
Chance für ein einzigartiges Experiment. Im September 1991
ließen sich vier Frauen und vier Männer für zwei
Jahre in der künstlichen Welt einsperren.
Mager aber gesund
Unter ihnen Roy Walford, ein angesehener Altersforscher und mit
67 Jahren der weitaus älteste der Gruppe. In dem Glashaus müssen
die acht Bewohner ihre Nahrung selber anpflanzen, ernten und zubereiten.
Das ist oft schwierig. Sie können nicht genügend Essen
produzieren. Jeder Forscher isst nur 1800 Kalorien pro Tag - halb
soviel wie der durchschnittliche Amerikaner. Doch als sich nach
zwei Jahren die Türen der Biosphere wieder öffnen, sind
alle Versuchsteilnehmer zwar abgemagert, aber sehr gesund. Ihre
Blutfette und der Blutdruck sind stark gefallen, der Blutzucker
um dreißig Prozent gesunken.
Kalorienreduktion lebensverlängernd
Roy Walford hat seine Erlebnisse in der Biosphere auf Video festgehalten
und analysiert die Blutproben der Teilnehmer. Der Altersforscher
ist weiter ein menschliches Versuchskaninchen. Er hält immer
noch die kalorienarme Diät ein, nachdem Tierversuche gezeigt
haben, dass auch noch im mittleren Lebensalter eine Ernährungsumstellung
lebensverlängernd wirken kann. Das Biosphere-Experiment hat
gezeigt, dass auch beim Menschen wenig Essen Krankheiten verhindert,
das Altern verzögert und die Lebenserwartung erhöht. Man
kann noch nicht genau sagen, warum die Kalorienreduktion lebensverlängernd
wirkt. Sie passt mit allen unterschiedlichen Alterstheorien zusammen.
Mehr zu Kost- &
Kostensenkung.
| Bewußt fasten. Ein Wegweiser zu neuen
Erfahrungen
Fasten kann mehr sein als eine Reinigung und Entschlackung
des Körpers. Es kann darüber hinaus zum wirklichen
Jungbrunnen für Geist und Seele werden. Dazu bedarf es
allerdings der richtigen Einstellung und einer qualifizierten
Anleitung. Der Autor dieses Buches schöpft aus dem reichhaltigen
Schatz seiner jahrzehntelangen Erfahrungen als Arzt und Therapeut.
Er schenkt der psychologischen Seite der Fastenkur besondere
Aufmerksamkeit. Alle Rezepte, Meditationsübungen und
Ratschläge wurden in vielen Fasten-Seminaren Rüdiger
Dahlkes erprobt und können mit Hilfe von Rüdiger
Dahlke bewältigt werden. |
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Weniger Zellschäden durch Oxidationsprozesse
Es treten weniger Zellschäden durch aggressive Sauerstoffradikale
auf. Die Reparaturkapazität des Erbgutes wird erhöht.
Das Abwehrsystem wird länger geschützt und der Blutzuckerspiegel
wird gesenkt. Das Geheimnis eines langen Lebens klingt banal: eine
ausgewogene, nährstoffreiche und fettarme Vollwertkost mit
viel Gemüse, Obst, Vollkornprodukten, Fisch und wenig Fleisch.
Roy Walford empfiehlt, die Mahlzeiten mit Hilfe seines speziellen
Computerprogramms zu berechnen, damit trotz geringer Kalorienzufuhr
kein Nährstoff- und Vitaminnmangel auftritt.
Lebenserwartung von Nagen 50% gesteigert
Der Molekularbiologe Stephen Spindler testet Roy Walfords Ernährungsprogramm
an Labormäusen. Mit Erfolg: Je weniger die Tiere zu fressen
bekommen, desto länger leben sie. 48 Prozent weniger Kalorien
bringen fünfzig Prozent mehr Lebenserwartung. Die wohlernährten
Nager sind nicht so gesund & agil wie ihre fastenden Artgenossen.
Es ist zwar immer schwierig, die Ergebnisse von Tierversuchen auf
Menschen zu übertragen. Doch auch bei unseren nächsten
Verwandten scheint das Konzept zu fruchten. Studien mit Primaten
sehen sehr vielversprechend aus. Und die Tests, die mit Roy Walford
in der Biosphere durchgeführt wurden, sind auch sehr ermutigend.
Weniger Essen, weniger Krebs
Die
Versuche scheinen fast alle positiven Effekte der kalorienarmen
Diät zu reproduzieren, die wir an Labortieren, (Ratten anstatt
Krebse) beobachten können. Affen leben in Gefangenschaft vierzig
Jahre. Daher ist es schwierig, heute zu sagen, um wie viel die karge
Kost das Leben von Primaten verlängern kann. Doch eines zeigt
sich bereits: Je weniger die Tiere fressen, desto seltener leiden
sie an Krebs, Herzkrankheiten
und Diabetes. Nach zehn
Jahren sind bei den Affen auf Diät nur zwei Tiere gestorben,
während in der Kontrollgruppe mit normaler Kost acht Tiere
nicht mehr am Leben sind.
Lebenswerwartung bei Menschen 165 Jahre
Wenn man die Ergebnisse der Tierversuche auf Menschen überträgt,
würde das bedeuten, dass Menschen 165 Jahre leben könnten.
Wenn sie sehr früh mit der kalorienarmen Ernährung beginnen
und sie auch rigoros ihr Leben lang einhalten. Eine Lebenserwartung
von etwa 165 Jahren bedeutet natürlich auch, dass der Alterungsprozess
verlangsamt wird. Ein Hundertjähriger würde so aussehen
und sich fühlen wie ein Fünfzig- oder Sechzigjähriger.
Wenig zu Essen ist heute die einzige wissenschaftlich bewiesene
Methode, das Leben zu verlängern. Doch so kühn, die gesamte
Menschheit auf Diät zu setzen, sind die Forscher nicht.
Lebenserwartungen für Süßwarenindustrie
und Rentensysteme?
Fasten ist nicht gerade populär, gerade nicht für die
Süsswarenindustrie. Die Wissenschafter versuchen daher, die
genetischen Veränderungen zu entschlüsseln, die durch
die Reduktionskost ausgelöst werden. Ihr Ziel ist es, die positiven
Effekte der Hungerkur mit Medikamenten nachzuahmen. Sie wollen eine
Pille entwickeln, die dem Körper vorgaukelt, dass er fastet.
Denn mit versäumten Gaumenfreuden lässt sich nicht nur
im Fast-Food-Paradies Amerika wenig Geschäft machen.
Das entspricht einer menschlichen Lebensdauer von etwa 200 Jahren.
Zu einem ähnlichen Ergebnis kam auch der amerikanische Alternsforscher
Roy Walford.
| Konsequenzen einer alternden Gesellschaft?
Schonmal Frank Schirrmacher gefragt, was wäre, wenn
mehr Menschen Zugang zu Vitalstoffen erhielten, die das Leben
verlängern? Was hat der beschränkte Zugang zu gesundheitsentscheidenden
und lebensverlängernden Stoffen zu tun mit der Bevölkerungsentwicklung?
Das darf wohl nur aufgeklärte Gemüter in ihrem Horizont
e r gänzen
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| Renate Künast: Verbraucherministerin
persönlich über: "Die Dickmacher"
Nichts mit Länger leben und Rente geniessen. Die
Deutschen haben die teuersten Einbauküchen und servieren
darin das billigste Essen. Fehlernährung und ernährungsbedingte
Krankheiten wie Diabetes und Bluthochdruck nehmen dramatisch
zu. Besonders bei Kindern und Jugendlichen. Empfehlen Sie
dazu Bücher zu Fastfood. |
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| Bestseller von Mensch zu Mensch
Selbst Renate Künast mag manche Menschen nicht anregen,
wirkich über bewusste Ernährung nachzudenken. Wie
wäre es, sich mit Bewusstem Essen befassen zu lernen,
weil es dazu ein Konzept von Mensch zu Mensch gibt? Dazu das
Bestsellerbuch lesen von
Mensch zu Mensch. |
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Fasten in einer Welt von Fastfood?
Fasten
ist nicht erst seit dem Fastfoodzeitalter bekannt, Fasten ist
schon seit dem alten Testament bekannt, wo Fasten als Akt der
Buße und Demut galt. In der Antike und im Mittelalter wurde
Fasten als Therapieform eingesetzt. Beinahe jede große Weltreligion
kennt Fasten. Dort gilt es im Allgemeinen als Akt der geistigen
und seelischen Reinigung um Gott bzw. den Göttern näher zu sein.
Fastende berichten unter anderem von Bewußtseinserweiterungen,
Nah-Gott-Erlebnissen und Erleuchtungen. Wenn da nicht eine Sonne
ihr übriges tun kann... Gut, dass es da praktische Ernährungsprogramme
gibt, die smart unterstützen und gleichzeitig noch ein
Persönlichkeitstraining
mitliefern.
In der westlichen Gesellschaft steht beim Fasten
in der Regel der medizinisch-therapeutische Aspekt im Vordergrund,
die sogenannte "Entschlackung", also dem Ausscheiden von Rest-
und Giftstoffen aus dem menschlichen Körper. Fasten passt daher
ausgezeichnet zu Theorien preiswerter Darmsanierung/Entgiftung.
Es gibt verschiedene Formen des Fastens:
- Totales Fasten: Totales Fasten sollte nur unter ärztlichen
Aufsicht geschehen. Es wird nur Mineralwasser, ungesüßter
Tee oder Kaffee sowie andere energiefreie Getränke zu sich
genommen. Ergänzt wird mit Mineralstoff- und Vitaminzugaben.
Ziel des totalen Fastens ist die schnelle Gewichtsreduktion.
- Modifiziertes Fasten: Modifiziertes Fasten ist dem
totalen Fasten ähnlich. Zusätzlich werden jedoch Kohlenhydrate,
Fett und Eiweißgemische zugegeben. Diese Zugaben erfolgen
durch spezielle 'Pülverchen', da sonst die erforderliche Menge
(ca. 30g Eiweiß, ca. 30g Kohlenhydrate , ca. 10g Fett) durch
normale Lebensmittel nur schwer erreicht werden kann. Modifiziertes
Fasten dient ebenfalls der schnellen Gewichtsabnahme und kann
stationär und unter ärztlicher Aufsicht relativ lange durchgeführt
werden.
- Saftfasten: Beim Saftfasten werden während der ersten
drei Tage kleine Mengen an Obst, Reis und Rohkost zu sich
genommen.. Danach nur noch Vitamine, Mineralstoffe und geringe
Mengen an Kohlehydraten in Form von Gemüse- und Obstsäften,
Gemüsebrühe und Tee. Die Energieaufnahme beträgt ca. 250 kcal/Tag.
Im Anschluss an das Saftfasten eine Biologische
Aufbaukost.
- Heilfasten: Heilfasten dient weniger der Gewichtsreduktion
als vielmehr der Heilung bzw. Vorbeugung bestimmter Krankheiten
wie bspw. Herz-Kreislauf-Erkrankungen,
Hypertonie, Erkrankungen des Bewegungsapparates, Diabetes
mellitus, psychosomatische Erschöpfungszutände und Hautkrankheiten.
Heilfasten ist dem Saftfasten ähnlich, sollte aber in der
Regel in einer Fastenklinik durchgeführt werden. Wer die Fastenklinik
finanzieren mag, der befasse sich mit Möglichkeiten,
Ausgaben für Fasten durch ausgewogene Ansätze von
eigenverantwortlichen Vorsorgeleistungen
zu finanzieren.
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