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Produkte zur Selbstmedikation gibt es wie Sand am mehr. Doch nur wenige Konzepte sind so gestaltet, dass Selbstmedikation erst gar nicht nötig wird. Wer sich mit Selbstmedikation befasst, der prüfe vorher Qualitätskriterien von guter Nahrungsergänzung im Kontext von Gesundheitspolitik und Preisvergleich anfragen.

Selbstmedikation
         und Eigenerkenntnis

Sokrates zur Selbstmedikation: "Wenn jemand Heilung sucht, frage zuerst, ob er bereit ist, künftig die Ursachen der Krankheiten zu vermeiden. Erst dann darfst du ihm helfen!"

Selbstmedikation und Ernährung

Selbstmedikation zählt bei einigen Menschen fast schon zur "Ernährungsweise". Dabei ist Selbstmedikation letzlich ein Schritt, der dann einsetzt NACHDEM man Kriterien für Bewusstes Essen\Dickwerden nicht erfüllen konnte und nun nach Möglichkeiten der schnellen Selbstbehandlung sucht. Dabei muss man jedoch bedenken, dass Selbstmedikation niemals die Ursache einer Krankheit behandeln kann, sondern nur dessen Auswirkungen. "In jedem Patienten wohnt ein Doktor, und wir Ärzte tun wohl daran, wenn wir den Patienten in Kontakt mit ihm bringen." sagte schon Albert Schweizer 1875-1965. Mehr in den Büchern zur Patientenmündigkeit.

Fragen an Selbstmedikation

Was ist die Ursache meiner Beschwerden, wo sitzt die Wurzel? Was brauche ich denn eigentlich, was ist mein Problem, was ist mein Symptom? Welche Symptome halte ich aus, welche nicht, welche Symptome muss ich kaschieren? Wie kann ich die Ursache durch Ernährung regeln? Sind Arzneimittel Nahrung? Welche Arzneimittel vertrage ich nicht? Welche anderen Arzneimittel nehme ich sonst noch ein und wie liesse sich das durch eine aufgewertete Nahrung steuern? Welche Krankheiten habe ich noch und durch welche Nahrungsdefizite? Welche Unpässlichkeiten habe ich, auf die ich Rücksicht nehmen muss? Mehr Fragen zur Selbstmedikation auch im Nutriinterview und Fragebogen Vitalstoffbedarf und den Wegen zur Ursachenforschung.

Xavier Naidoo zu Ursachenforschung

Xavier Naidoo bringt es in seinem Hörbuch Gesundheitsrevolution auf den Punkt: Immer noch sind in der Medizin viele Ursachen ein R�tsel, so z.B. beim Kopfschmerz. Diagnose Kopfschmerz, Ursache unbekannt. Die L�sung ist fast immer ein Schmerzmittel. Aber irgendwas im K�rper ist ja nach wie vor nicht in Ordnung(...)

Xavier Naidoo zu "Heissen Themen"

Das kann man durchaus mit einem Feuermelder im Haus vergleichen. Wenn es brennt schaltet der Feuermelder auf Alarm, fast wie in unserem K�rper, statt dass wir das Feuer l�schen, schalten wir einfach den Feuermelder aus. Damit ist zwar die L�rmbel�stigung beseitigt, aber die H�tte brennt immer noch...

Xavier Naidoo zu Pr�vention

Viele haben das erkannt und es r�ckt nun ein Bewusstsein in den Vordergrund, welches das Hauptaugenmerk auf die Ursachen richtet. Und bei dieser Ursachenforschung landet man schnell bei unserer Lebensweise und unserer heutigen Ern�hrung. Geht man dann noch einen Schritt weiter, st��t man unweigerlich auf die Vitalstoffe, welche f�r unsere Gesundheit von entscheidender Bedeutung sind.

Handbuch Selbstmedikationsafe

Selbstmedikation – selbst zu verantwortendes Gesundheitsmanagement – Schlagwort und zugleich Synonym für den grundlegenden Wandel, der sich im Gesundheitswesen vollzieht. Apothekerin Vera Herbst ist Co-Autorin des Ratgebers "Handbuch Selbstmedikation" der Stiftung Warentest. Für sie hat Selbstmedikation durchaus einen Platz im Gesundheitswesen: "Ganz sicher ist es unabhängig von der Finanzierung so, dass jeder Einzelne das Bedürfnis hat, für sich selbst Sorge zu tragen, indem er auch Arzneimittel für sich selbst erwirbt und sich damit behandelt. Nicht jeder möchte immer gleich die Kompetenz an jemand anderen abgeben. Selbst zum Heilungsprozess beizutragen, kann auch die Gesundung fördern."

Einige Punkte dieses Ratgebers finden sich in Bezug auf Qualitätskriterien für Vitalstoffe in den "Selbsthilfesafes" innovativer Selbsthilfebank.

Selbstmedikation: Hilfe oder Belastung?

Dass sich der Bereich der Selbstmedikation in den vergangenen Jahren ausgeweitet hat, hat wohl verschiedene Ursachen: "Auf der einen Seite gibt es die Krankenkassen, die die schwächer wirkenden Arzneimittel auslagern und damit die Verantwortung den Verbrauchern auflasten. Andererseits hat die Industrie ein Interesse, dass dieser Markt möglichst groß ist, da sie so auf die Verbraucher direkt Einfluss nehmen kann. Und die Apotheken haben natürlich auch Umsatzinteressen." Das Gesundheitssystem würde ihrer Meinung nach vermutlich zusammenbrechen, ginge jeder zum Arzt, sobald sich die ersten Erkältungssymptome zeigen. Und offenbar sind die Versicherten bereit, hier Eigenverantwortung zu übernehmen und finanzielle Lasten zu tragen. Mehr zur Gesundheitspolitik.

Keine Wirkung ohne Nebenwirkung:

Im Nutzen von Vitalstoffen in der Selbstmedikation liegt gleichzeitig auch ein Risiko. Allerdings nur nach deutscher oder österreichischer Gesetzgebung. Vitalstoffe, die therapeutische Wirkung haben, dürfen daher nur auf Eigenerkenntnis oder auf Empfehlung eingenommen werden. Vitalstoffe mit "Medikamentenstatus" unterliegen einer strengen Überprüfung; es ist auch geregelt, wer sie unter welchen Umständen verkaufen darf, weswegen man davon ausgehen kann, dass therapeutisch wirksame Vitalstoffe immer nur auf Empfehlung erhältlich sind. Zu unterscheiden sind rezeptpflichtige, rezeptfreie, apothekenpflichtige und freiverkäufliche Medikamente. Rezeptpflichtige Präparate sind gleichzeitig apothekenpflichtig, also nur in der Apotheke oder in guten Verbrauchernetzwerk auf Empfehlungsbasis zu haben. Und sie dürfen nur auf Anweisung eines Arztes oder bestehenden Kunden des Verbrauchernetzwerks empfohlen werden.

Zu teure Nebenwirkungen

Patienten müssen in Deutschland nach Angaben der Ärztegesellschaft für
Erfahrungsheilkunde immer öfter wegen Nebenwirkungen von Medikamenten
klinisch behandelt werden. Allein bei Krebs koste die Behandlung von
Nebenwirkungen fast doppelt so viel wie die eigentliche Therapie, sagte der
deutsche Vize-Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Onkologie, Erich
Dieter Hager. Zudem seien die Leistungen der Schulmedizin bei der Behandlung chronisch Kranker oft nicht befriedigend, kritisierten die Ärzte für Erfahrungsheilkunde.
Die Förderung biologischer und naturheilkundlicher Methoden könne die
Kosten erheblich senken.

Rezeptfreie Vitalstoffe

Auch viele rezeptfreie Arzneimittel werden ausschließlich in der Apotheke verkauft. Freiverkäuflich, und damit beispielsweise auch im Sortiment einer Drogerie, sind unter anderem Arzneitees, Vitamin- und Mineralstoffpräparate. Entscheidend für die Selbstmedikation ist, dass die entsprechenden Mittel unter dem Begriff "rezeptfrei" laufen. Sie enthalten schwächere Wirkstoffe, die kaum ein Risiko für den Körper bergen, solange die Grenzen der Behandlung eingehalten werden. Vitalstoffen, genauso wie Früchten dürfen allerdings keine Heilwirkungen aufgestülpt werden, weswegen es schwierig ist, zwischen guten und schlechten Vitalstoffen zu unterscheiden.

M�glichkeiten der Selbstmedikation

  • Voraussetzung f�r jede Selbstmedikation ist, dass man die vorliegende St�rung erkennt und mit ihr umgehen kann. Umgekehrt bedeutet dies: alle St�rungen, von denen man nicht wei� woher sie kommen oder bei denen man unsicher ist, m�ssen vom Arzt untersucht werden. Der Arzt sollte anstatt Medikamente zu verordnen auf jedenfall Kenntnisse in Ernährungsmedizin haben.
  • Vor dem Kauf eines freik�uflichen Medikamentes, dass man nicht kennt, ist es ratsam sich vom Arzt oder Apotheker beraten zu lassen. Vor der Einnahme eines Medikamentes empfiehlt es sich, den Beipackzettel genau zu lesen und die Einnahmevorschriften zu befolgen. Bei Vitalstoffen hängt die Einnahmeempfehlung von der jeweiligen Landesgesetzgebung ab. Mehr dazu im Preisvergleich.
  • Werden Arzneimittel nicht richtig dosiert oder zu einem falschen Zeitpunkt eingenommen, k�nnen sie in ihrer Wirkung beeintr�chtigt sein. Besser ist, statt Arzneimittel in die Prävention zu gehen, weil gute Prävention Geld spart.
  • Hilft das eingenommene Pr�parat? Gehen die Symptome zur�ck oder kommen vielleicht andere Beschwerden dazu? Das Beobachten des K�rpers und der Beschwerden ist eine unerl�ssliche Voraussetzung der Selbstmedikation, die immer auf Basis einer gesunden Darmflora getätigt werden sollte, weil viele klassische Arzneimittel die Darmflora beinträchtigen können.

Grenzen der Selbstmedikation

  • Wer sich nicht sicher ist, dass seine eigene Diagnose stimmt, sollte immer den Arzt zu Rate ziehen. Dauern die Beschwerden l�nger als drei bis vier Tage unvermindert an, muss ebenfalls der Arzt aufgesucht werden, möglichst ein Arzt mit Fortbildung in Orthomolekularmedizin.
  • Keine Restbest�nde aus der Hausapotheke einnehmen! Augentropfen oder Antibiotika geh�ren erst gar nicht in die Hausapotheke, da sie erstens immer aufgebraucht werden sollen und zweitens jede Infektion beim Arzt mit dem richtigen Antibiotikum behandelt werden muss. Augentropfen sind nur 6 Wochen haltbar und d�rfen danach nicht mehr angewendet werden. Bei alternativen Antibiotika sollte man auf die Qualität und die Tradition des Herstellers achten. Mehr dazu im Wissen um Kolloidales Silber.
  • Zur�ckhaltung bei Schwangeren, Stillenden und Kindern. F�r Schwangere, Stillende sowie bei S�uglingen und Kleinkindern gelten besondere Vorsichtsma�nahmen. Deshalb sollten diese Personengruppen am besten gleich zum Arzt mit Fachrichtung Orthomolekularmedizin gehen.
  • Kinder ben�tigen andere Medikamente als Erwachsene. Kinder - vor allem Kleinkinder und S�uglinge haben einen anderen Stoffwechsel, ihr Immunsystem ist noch nicht ausgreift und viele Enzyme und Hormone sind nicht so wirksam wie beim Erwachsenen - die Resorption der Arzneistoffe, die Wirkung im Organismus sowie die Ausscheidung funktionieren ebenfalls anders. Deshalb sind Medikamente f�r Kinder nicht dieselben wie f�r Eltern. Sprechen Sie unbedingt vorher mit einem Arzt oder Apotheker, aber prüfen Sie auch selbst Ihr Wissen über erfahrene Selbsthilfedatenbanken.

Beispiele f�r Grenzen in der Selbstmedikation:

  • Antiallergika, die nicht mehr auf Kassenrezept verordnet werden, sollten unbedingt wieder eingenommen werden, da die Allergie sich sonst verschlimmern k�nnte. Im schlimmsten Fall droht ein Etagenwechsel - n�mlich allergisches Asthma. Allergien sind für viele Menschen ein erstes Zeichen, sich mit dem Thema Volkskrankheiten und deren Finanzierung zu befassen. Wer sich die Finanzierung des Kassenrezeptes erlauben möchte, ohne an den Geldbeutel zu denken, dem sei ein ganzheitliches Konzept zur Prävention und sanften Selbstmedikation empfohlen.
  • Erkältungen: Im Schnitt leidet jeder Erwachsene dreimal im Jahr daran. Getreu dem Sprichwort "Eine Erkältung dauert ohne Arzt sieben Tage, mit Arzt eine Woche" lassen sich Husten und Schnupfen nicht kurieren. Aber die Symptome kann man durch Medikamente und Hausmittel (wie zum Beispiel Inhalation) in den Griff bekommen.
    Tipp: Nicht ein Mittel gegen "Erkältung" suchen, auch nicht gegen das Symptom, das einen am meisten plagt, also gegen verstopfte Atemwege, Halsschmerzen oder trockenen Husten, sondern eines, das die Vorbeugung für die Volkskrankheit Erkältung optimieren könnte.
  • Magenprobleme wie Sodbrennen sind mit Magentherapeutika gut zu behandeln. Liegt aber eine ernstere Erkrankung - zum Beispiel Entz�ndungen des Magens und der Speiser�hre, Magengeschw�re oder ein Magenkrebs - vor, kann diese durch eine Selbstmedikation unter Umst�nden verschleiert werden. Deshalb nicht zu lange mit der Abkl�rung der Symptome warten! Wer sich für pflanzliche sanfte Verdauungsenzyme entscheidet, achte hier ebenso auf Qualitätskriterien.
  • Schmerzmittel im Langzeitgebrauch erh�hen das Risiko f�r medikamentenbedingte Kopfschmerzen. Der Brummschädel nach einer durchzechten Nacht, Kopfschmerzen bei Wetterumschwung oder Stress: In diesen Fällen kann Selbstmedikation sinnvoll sein, da der Auslöser für den Schmerz bekannt ist. Allerdings sind Schmerzen immer ein Warnsignal des Körpers und sollten nicht unterschätzt werden. Jeder ungewohnte oder starke Schmerz ist beim Arzt mit Zusatzausbildung Orthomolekularmedizin besser aufgehoben.
    Tipp: Vor dem Griff zu Tablette und Phsychopharmaka andere Optionen abwägen: Ein langer Spaziergang, ein kalter Waschlappen im Nacken - oder eine Auszeit vom Stress. Stress entsteht oftmals bei Menschen, die sagen, sie hätten "Keine Zeit", hier empfiehlt es sich mit "Prinzipien der Zeitbeschaffung" zu befassen.
  • Schlafmittel k�nnen ebenfalls ohne �rztliche Verordnung bezogen werden. Lang andauernde Schlafst�rungen �ber mehrere Wochen geh�ren aber in �rztliche Behandlung. Und auch hier sollte man zuallererst mit hochwertigen Aminosäuregleichgewicht arbeiten in einer guten Biologische Aufbaukur.
  • Verdauungsprobleme: Jeder Zweite ist mit seiner Verdauung unzufrieden - kein Wunder angesichts der ungesunden Essgewohnheiten (zuviel, zufett, unregelmässig ). Kommt noch Stress dazu, dann reagieren Magen und Darm mit Schmerzen, Völlegefühl und Darmträgheit schnell einmal "beleidigt". Wenn die Verdauungsprobleme nur selten für kurze Zeit auftauchen, ist Selbstmedikation durch Abführmittel oder durch Arzneien gegen Sodbrennen eine Option. Oft ist es aber sinnvoller, die Ess- und Lebensgewohnheiten umzustellen, z.B. durch eine Biologische Aufbaukur , gegenfinanziert durch ein gesundes Präventionsmodell, das es erlaubt, Arzneimittelkosten zu senken.
   
 
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