hat für Sie recherchiert, wieso
"lptip" auf bestimmte Stoffe bewusst verzichten könnte, warum
gute Nahrungsergänzungen bewusst auf billigen Milchzucker (wie üblich
bei Supermarktnahrungsergänzungen)
verzichten. Natürlich sind das nur Vermutungen, aber befassen Sie sich
doch einfach mal mit dem Thema Milch, Lactose oder Lactoseintoleranz. Oder
noch besser, vergleichen Sie mal eine moderne pasteurisierte Milch, wenn
sie sauer wird mit einer klassischen Vollmilch. Sicher beziehen sich daher
folgende Ausführungen eher auf industriell hergestellte Milch:
IndustrieMilch ein Irrtum unserer Zeit?
Es muss ja einen Grund haben, dass
"lptip" bewusst
auf Milch in seiner Ernährungsphilosphie verzichtet. Haben Sie sich
und Ihren Lieben schon mal folgende Fragen gestellt:
Schonmal gehört, dass...
die meisten Zivilisationskrankheiten durch den Genuss von Milchprodukten
ausgelöst werden?
jede Krankheit durch eine Allergie ausgelöst werden kann?
die Milchallergie der Vorläufer für weitere Nahrungsmittelallergien
ist?
sich Bluthochdruck durch Weglassen von Milchprodukten normalisiert
und eine Neurodermitis durch den Verzicht auf Milchprodukte oft zu einer
schnellen Besserung führt?
der Genuss von Milchprodukten auf Grund des hohen Neutralfettgehaltes
im Körper zum Lymphstau führt, was bei Kindern verschiedenste
Kinderkrankheiten begünstigt. Bei Erwachsenen führt der Lymphstau
zu Beinanschwellungen, Erkältungskrankheiten, Abwehrschwäche,
Polypen, Fettgeschwülsten, Myomen, Zysten, Gefäßverschlüssen,
Schlaganfällen und Herzinfarkt?
die Milchunverträglichkeit zu Erkrankungen an Haut, Schleimhäuten
und zu zunehmender Infektanfälligkeit führt, die im fortgeschrittenen
Stadium zu Organ und Systemerkrankungen und anderer degenerativer Erkrankungen
beiträgt?
chronischer Schnupfen, Morbus Crohn, Asthma und die Colitis Ulzerosa
mit einer Milchallergie einhergehen, und dass Hauterscheinungen wie
Akne, Ekzeme, Psoriasis, Rosacea, Haarausfall usw. Anzeichen einer Milchallergie
sind?
Milcheiweiß zur Gewebeübersäuerung führt und
damit zur Störung des SäureBasenHaushaltes?
Kuhmilch sowie die Milch anderer Tiere für Säuglinge und
Kinder bis zum 9. Lebensjahr schädlich sind (Was sollte dann ab
dem 9. Lebensjahr anders sein?
die meisten Kinderdärme durch Tiermilchgaben im Säuglingsalter
bereits vorgeschädigt wurden.
Dies wirkt sich bis ins hohe Alter aus und führt zu den beschriebenen
oft chronischen Erkrankungen. Muttermilch schafft eine saures Darmmilieu,
dass das Wachstum von unerwünschten Bakterien und Pilzen verhindert.
Kuhmilch dagegen schafft im Darm ein basisches Milieu, was ein idealer
Nährboden für viele unerwünschte Organismen, besonderes
für Fäulnisbakterien ist. Der Verzehr von Milchprodukten hat
zur Entstehung von Brust und Darmkrebs beigetragen und die Ausbreitung
der Osteoporose verstärkt. Milchprodukte zerstören die natürliche
Schleimhaut im ganzen Körper. Mit der zerstörten Darmschleimhaut
bricht gleichzeitig das Immunsystem zusammen und die Allergien treten
auf den Plan. Auf diese Weise gelangen Substanzen in den Körper,
die der Körper auf jeden Fall wieder loswerden will. Dazu bedient
er sich aller zur Verfügung stehenden Ausscheidungs und Entgiftungswege,
zuerst der Haut! Alle Veränderungen auf der Haut sind Ausscheidungsreaktionen
auf körperfremde Stoffe, insbesondere Milchprodukte.`
Chronische Beschwerden durch jahrelangen Industriemilchkonsum
Chronisch kommt von "Chronos" die Zeit. Zwar wird durch Verfahren
wie "Ultrahocherhitzung", die Milch länger haltbar gemacht,
aber genau das ist der Trugschluss. Denn durch Überkonsum ultrahocherhitzter
Milch können sich eben chronisch je nach Typ viele Beschwerden anbahnen..
Aber es gibt einen weiteren Bezug zwischen Milch und Zeit? Viele Menschen
trinken "HMilch" vor allem, weil sie dächten, sie hätten
"keine Zeit" jeden Tag zum Bauern zu fahren. Genau hier empfiehlt
es sich mit "Prinzipien
der Zeitbeschaffung" zu befassen. Wer sich mehr Zeit z.B. für
den täglichen Besuch beim Bauern schaffen mag oder etwas Fahrtgeld
verdienen möchte, dem seien diese Prinzipien sehr empfohlen....
Milch in Industriejoghurt führt zu Darmbeschwerden
Einige Milchprodukte wie "Joghurt" werden zwar mit Gesundheitsaussagen
assoziiert. Jedoch sollte man hier auch genau hinsehen, denn "Geschmack"
muss nicht "Gesundheit" heissen. Viele Menschen sind auf Verarbeitungsmethoden
der Milch in zahlreichen Joghurtprodukten empfindlich. Da hilft auch nicht,
dass hier "Probiotische Kulturen" enthalten sind. Denn auch
diese "probiotischen
Kulturen" sollte man vergleichen und eine für sich passende
Mischung finden.
MultivitaminMineralEnzymGranulat und Milch?
Manche reagieren auf einen Shake
aus MahlzeitVital
und Milch mit Blähungen. Hier empfiehlt sich statt Milch besser Triple
ProteinShake zu verwenden.
Nicht nur der Mensch wird manipuliert. Die Artverwandten hübscher
"Milchmädchen"
noch viel mehr. Das ist Grund, wieso
"lptip" bewusst auf Milch in den Produkten verzichtet.
Mehr zum Tierschutz finden Sie in den Büchern zu planzlicher
Kost. Prüfen Sie Ihre Beziehung zu den Tieren. Sind wir
nicht auch irgendwo "Tiere"? Lassen Sie Ihren Horizont
um Wissen zu Dr. Bruker Rohkostexperte e r gänzen
Informationstätigkeit "Zur Milchmädchenrechnung"
Die meisten Menschen wissen, welche Auswirkungen Milch hat, doch
ändern ihr Nährverhalten nicht. Dasselbe gilt für
den Punkt, dass 2040 jeder "seinen eigenen Rentner "ernähren
muss.
"lptip" hat einen ethischen Weg gefunden, eine Veränderung des Ernährungsverhaltens
zu belohnen. Mit einer Informationstätigkeit über Aspekte
der "Milchmädchenrechung, Milch und Rente" können
Sie bei
"lptip" die richtigen Fragen stellen,
Ihr "Leben finanziell cremig schlagen"...
`
Wir fressen uns zu Tode
Galina Schatalova
ist überzeugt, dass wir mit unverarbeiteter industriefreier
NATURMILCH ein Lebensalter von 150 Jahren erreichen können.
Sie erforschte, warum viele Produkte der Geschmacks und Farbstoffindustrie
darunter auch der Milch schaden. Auch bei Nahrungsergänzungen
gibt es immer noch viele Anbieter, die Milchzucker aufweisen.
Die Nahrungsergänzungen der Zukunft würden nach
Galina Schatalova gemeinsam von Biophysikern und Naturärzten
entwickelt, denn sie sind es gewohnt, naturbezogen und fachübergreifend
zu denken. So zeigen z.B. die Forschungsergebnisse der Leiterin
der medizinischen Auswahlkommission für die sowjetischen
Kosmonauten, Frau Dr. Schatalova: Sie fütterte Mäuse
mit einem künstlichen Gemisch, das chemisch genau der
Zusammensetzung von Milch entsprach mit allen nötigen
Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen. Die armen Tiere
starben dabei noch schneller als diejenigen, die nur mit Wasser
ernährt wurden. Mit ein paar Tropfen unbehandelter Milch
zusätzlich ging es den Tierchen wieder besser.
Frau Dr. Schatalova belegte damit: Es kommt nicht allein auf
das Vorhandensein aller Stoffe an, sondern auf die biologische
Energie, die allem Lebendigen innewohnt.Alles, was wir zuviel
essen, belastet den Körper und muss von ihm "entsorgt"
werden, so dass der Mensch seine "normale
Lebensdauer" von 150 Jahren nicht erreicht. ISBN:
bestellen [Buch club]
Kontrameinung über Kuhmilch
Die meisten Menschen befassen sich erst mit dem Thema Milch, was
dran sein könnte und was nicht, wenn sie dafür ein Konzept
haben, das sie bezahlt. Sicher hat Milch auch viele Vorteile. Im
folgenden eine eher negative Meinung zu Milch vom Heilpraktiker
Wolfgang Spiller, dessen Buch Sie im Buchhandel "Macht Kuhmilch
krank" erwerben können. Entscheiden Sie selbst, ob Sie
sich von Wolfgang Spiller überzeugen lassen, Wolfgang Spiller
setzt tiefer an, hier Wolfgang Spiller im Zitat:
Wolfang Spiller mit Kritik zu Kuhmilch
Was lesen und hören wir nicht alles über Milch! Sie mache
angeblich müde Männer munter sie sei für die menschliche
Ernährung besonders wichtig wer Milch trinkt, braucht weniger
Schmerzmittel Milch verfügt über ausreichend Calcium sie
ist die geeignetste Säuglingsnahrung salopp ausgedrückt:
D i e M i 1 c h m a c h t ' s
Um den Milchfluss nicht versiegen zu lassen, wird von cleveren
Werbestrategen keine Gelegenheit versäumt, auf die Vorteile
der Milch hinzuweisen, auch wenn es um so gesundheitsschädliche
Produkte wie "Kinderschokolade" oder "Milchschnitte"
geht. Hier heißt der Slogan: Damit bekommen Ihre Kinder
noch eine Extraportion Milch!
Milch über alles! Egal, ob roh, pasteurisiert, homogenisiert,
sterilisiert! Milch ist gesund – Punktum , basta!
Gerade aber, da die Sache so über jede Diskussion erhaben
scheint, so unantastbar und 100 prozentig in Ordnung, habe ich mir
einmal die Mühe gemacht, alles Kritische zum Thema M i 1 c
h zusammenzutragen und über Erfahrungen aus eigenem ernährungstherapeutischen
Wirken zu berichten.
Dr. Wong Hon Sum aus Kuala Lumpur teilte 1973 in einer Publikation
mit: " Wo schon längere Zeit Nasenkatarrh bestand, wie
bei den meisten Nasenrachenkrebsfällen, kann Milchtrinken
ein Aufflammen des Krebswachstums bewirken ". Dies habe ich
in meiner Praxis an einigen Fällen ebenfalls beobachtet. Hierzu
möchte ich einen besonderen Fall vorstellen. Ein 69jähriger
pensionierter Schuldirektor leidet seit Jahren an rezidivierenden
polypösen Wucherungen in der Nase, die immer operativ entfernt
werden mussten. Trotzdem hörte die Schleimhaut nicht auf, weiterzuwuchern.
Außerdem leidet er seit über 30 Jahren an einem allergischen
Asthma, das er durch diverse Sprays und gelegentliche Einnahme von
Cortisontabletten unter Kontrolle hält. Bei genauerer Nachfrage
nach seinen Eßgewohnheiten stellte sich heraus, dass sein
Lieblingsgetränk Milch sei, wobei er es am Tag durchaus auf
1 bis 1 1/2 Liter bringe. Außerdem sei er ein leidenschaftlicher
Käse und Quarkesser so dass meine aller erste Aufgabe darin
bestand, ihn entsprechend aufzuklären und ihn auf tierisch
eiweißfreie Rohkost zu setzen. Und siehe da, innerhalb weniger
Wochen verschwand sein Asthma, und die Schleimhautwucherungen haben
deutlich nachgelassen.
Bestimmte Infektionskrankheiten des Nasen Rachenraumes oder der
Lunge, scheinen effektiv von einer solchen Kuhmilchintoleranz herzurühren.
Darüber hinaus löst das Eindringen dieser fremden Proteine
bei einigen Personen Prozesse aus, die später zu allergischen
Erkrankungen führen.
(Enterokolitis, Ekzeme, Asthma usw.)
In der Zeitschrift "The Vegan" wird im Jahresheft 1948
darauf hingewiesen, dass der Krebs in den Gegenden der Erde am verbreitetsten
auftritt, wo am meisten Milch getrunken wird. Der japanische Arzt
Dr. Keiichi Morishita von der Ochanomizu Klinik, Spezialist für
Blutphysiologie, erreichte aufsehenerregende Erfolge mit absolut
tierisch eiweißfreier Krebsdiät. Er hat bereits Hunderte
von Patienten, die z.T. an schwerem Krebs erkrankt waren, geheilt
oder ihr Leiden zumindest gebessert.
Auch die Erfahrungen von Prof. Dr. William Koch an der Universität
von Cleveland und Chicago zeigen, dass die Selbstheilkraft des
Körpers schon bei kurzem Totalverzicht auf tierisches Eiweiß
reaktiviert wird.
Wenn wir nun glauben, es handelt sich bei den eben angeführten
Beobachtungen um Einzelfälle, so weist uns die Biologin und
Ärztin Elisabeth Rieping anhand ethnologischer Untersuchungen
daraufhin, wie z.B. Brustkrebs bei Frauen ursächlich mit Kuhmilchverzehr
in Zusammenhang zu stehen scheint. Sehen wir uns einmal an, wo
es auf der Welt Brustkrebs gibt. Es fällt auf, daß er
dort sehr häufig auftritt, wo Kuhmilch zur Ernährung verwendet
wird und zwar besonders dort, wo schon Säuglinge mit Kuhmilchprodukten
"gefüttert" werden. Der Grund dieser Brustkrebsanfälligkeit
liegt wahrscheinlich darin, dass der Säugling mit Viren befallen
wird, die Tumore auslösen können. Da der Säugling
noch kein vollfunktionsfähiges Abwehrsystem besitzt, kann dieses
die eindringenden Erreger nicht erkennen. Das Virus nistet sich
ein und verursacht viel später einen Tumor. Selbst der Einwand
"Wir brauchen Kuhmilch nur abzukochen, um damit die Erreger
abzutöten" wie uns das immer wieder von der Milchindustrie
vorgegaukelt wird, wird durch umfangreiche Studien ad absurdum geführt,
da der Träger der Erbinformation des Virus, die DNS, durch
Kochen nicht ganz zerstört wird. Sie reicht aber aus, um einen
Tumor auszulösen. Ganz im Gegenteil passiert durch das Abkochen
der Milch etwas sehr Schlimmes, es werden nämlich die Enzyme
zerstört, die in der Lage wären, die DNS abzubauen, so
dass die Erbinformation des Virus durch den Kochprozess sogar geschützt
wird. Betrachten wir einmal das Abwehrsystem des Säuglings:
Mangelnde Bildung von bestimmten Antikörpern und Abwehrzellen
setzen den Säugling recht hilflos der Umwelt aus. Doch hat
hier die Natur einen umfassenden Schutz eingerichtet. Lange Zeit
hat man sich gewundert, warum gestillte Kinder seltener unter Infekten
leiden als mit Kuhmilch ernährte Kinder. In den 60er Jahren
hatte man nachweisen können, dass Immunglobuline vom Typ A
in hohem Maße in der Muttermilch enthalten sind. Diese Immunglobuline
passieren die Magenschranke und bilden einen immunologischen Schutzfilm
auf der Darmoberfläche. Außerdem gibt die Mutter über
ihre Milch Fresszellen und Lymphozyten an ihr Kind weiter, Zellen,
die den Kampf gegen jede Art von Erregern aufnehmen können.
Dadurch sind gestillte Säuglinge in besonderer Weise gegen
Infektionen geschützt. Hinzu kommt, dass das IGA und die Fresszellen
in der Lage sind, Nahrungsallergene von der Darmwand fernzuhalten.
Kinder, die mit Kuhmilchpräparaten ernährt werden, haben
diese Vorteile nicht, sie sind infektanfälliger, neigen stärker
zu Allergien und bauen diesen Schutzfilm auf der Darmwand nur unzureichend
auf. Ein Abbau dieses Immunschutzes durch Nichtstillen oder eine
Fehlbesiedelung des Darmes mit Bakterien nach Antibiotika Therapien
hatten nicht nur für das Kind große Nachteile, auch der
Erwachsene kommt in eine verteufelte Situation, wie der Bericht
aus der Zeitschrift "Federation proceedings" Band 36 Nr.
5 April 1977 darlegt. Dort heißt es u.a.:
Angeblich ist die Absorption von Makromolekülen in einer immunologisch
aktiven Form durch den Darm des normalen Erwachsenen nicht
möglich. Zum einen, weil sie einerseits im Darmlumen vollständig
abgebaut würden, zum anderen, weil die Darmschleimhaut
für Makromoleküle undurchlässig sein soll.
Eine nahrungsbedingte Antigenreaktion kann nach Aufnahme von
in der Nahrung enthaltenen Antigenproteinen nachgewiesen werden,
wie direkte immunchemische Messungen zeigen. Es ist klar, dass
der normale Erwachsene Makromoleküle in beträchtlicher
Menge über den Darm aufnimmt. Ist eine kritische Proteinkonzentration
in der Umgebung der Zelle erreicht, kommt es zu einer Einstülpung
der Membrane und es bilden sich intrazelluläre Vesikel.
Dieser Prozess setzt sich durch eine spontane Bewegung des Vesikels
im Inneren der Zelle fort. Der größte Teil der aufgenommenen
Proteine wird von den Enzymen der Lysosome verdaut, kleine Mengen
aber werden durch die Zelle bis zur anderen Seite der Schleimhaut
befindlichen extrazellulären Flüssigkeit transportiert,
wodurch ein Übertritt ins Blut oder in die Lymphe also möglich
ist. Diese Proteine können, so wird vermutet, außer
über den intrazellulären Transport auch auf intrazellulärem
Wege diffundieren zwischen den Verbindungspunkten, durch die
die Epithelzellen miteinander verschweißt sind. Der berühmte
französische Ernährungswissenschaftler Guy
Claude Burger merkt hierzu an:
1. Damit ist also die Theorie die Darmschranke verhindere ein Eindringen
von fremden Eiweißen endgültig hinfällig. Das
Eindringen von Nahrungsmittelantigenen in den Organismus und die
aufgrund der Wiederholung der erfolgenden Induktion der Immuntoleranz
bahnt dem Krebs geradezu den Weg.
2. Leider äußert sich diese Toleranz durch das Fehlen
von Intoleranz den üblichen Lebensmitteln gegenüber.
Sie wird infolgedessen von der Medizin als normal betrachtet. Paradoxerweise
ist der präkanzeröse Organismus derjenige, welcher die
altüberlieferten Irrtümer in der Ernährung am ehesten
toleriert.
Aber Krebs ist nicht die einzigste Krankheit, die ursächlich
in Zusammenhang mit dem Genuss von Milch und Milchprodukten steht.
Sämtliche Allergien, der rheumatische Formenkreis (Rheuma),
Infektionsanfälligkeit, Tagesmüdigkeit,
schlechter Appetit, Leistungsschwäche, Arteriosklerose, hoher
Blutdruck, erhöhte Blutfettwerte, Schlaganfall
und Diabetes müssen erwähnt werden. Auch hier ist es interessant,
Forschungsergebnisse aus aller Welt zur Dokumentation heranzuziehen.
So zeigt eine Untersuchung des Universitätsprofessors Dr. M.
Smith vom KingsCollege Hospital in London, dass der Mensch im Blut
eine heute bereits isolierbare Substanz besitzt, die als natürliches
Rheumaabwehrmittel wirkt. Diese Substanz wird aber nun durch überschüssiges
Tryptophan in dieser Funktion beeinträchtigt. Tryptophan, eine
Aminosäure, die insbesondere in Kuhmilch häufig vorkommt,
stört einige Vorgänge in unserem Organismus. Bakterielle
Abbauprodukte der Aminosäure Tryptophan haben eine gewisse
Giftwirkung und führen zur schädlichen Eiweißfäulnis
im Darm. Diese Abbauprodukte sind z.B. Indol und Skatol.
Indol, das normalerweise nur in Spuren im Harn erscheint, da es
von der Leber entgiftet wird, wird bei diesen Fäulnisprozessen
nun als indoxylschwefelsaures Kalium im Harn ausgeschieden und
ist als sogenanntes Indikan messbar. Ein Teil dieser Verbindung
ist Indoxyl, das die Leber belastet und von ihr durch Glukoronsäure
als Indoxyl Glukoromsäure entgiftet werden muss. Eine starke
Vermehrung des Indikans im Urin deutet nun auf eine krankhafte,
die Leber belastende Darmfäulnis hin. Eigene Untersuchungen
an Neurodermitis Patienten in der Schwarzwaldklinik haben gezeigt,
dass 73,5 % der Patienten dreifach positive, 14 % zwei bis einfach
positive und nur 12 % negative Indikanwerte hatten. Somit bewahrheitet
sich hier die These der enormen toxischen Belastung des Darmes durch
Fäulnisprozesse sowie die Überlastung des Leberstoffwechsels
durch den Überschuss an Indol und Skatol deutlich. Eine besondere
Belastung unseres Organismus stellt, wie bereits erwähnt, die
Kuhmilch dar. Die essentiellen Aminosäuren im Kuhmilcheiweiß
sind im Durchschnitt zweimal so stark vertreten wie im Muttermilcheiweiß,
Tryptophan kommt sogar zwei bis dreimal reichlicher vor.
Aus anderen Untersuchungen weiß man, dass zuviel Nahrungseiweiß
nicht nur zu ernster Harnsäurebelastung führt und durch
Fäulnisvorgänge die gesunde Darmflora mit Giftstoffen
verdirbt, sondern dank der Anhäufung von Aminosäuren wie
Tryptophan, Tyrosin, Methionin u.a. einen Prozess vorzeitigen Alterns
auslösen kann. Das Cholesterin in der Nahrung potenziert diesen
Prozess noch. Bei dieser sogenannten Amyloidose wird im Mesenchym
ein Gemisch aus Eiweißstoffen, das Amyloid, abgelagert, das
den befallenen Organen eine wächserne, speckige Beschaffenheit
gibt und sie entarten lässt. Folgeerkrankungen, wie Arteriosklerose
und Diabetes sind möglich, was wir bei den Eiweißspeicherkrankheiten
und den von Prof. Wendt aufgestellten Theorien nachvollziehen können.
Bekannt ist so ergab eine Studie von C.A. Stuart, veröffentlicht
in der Zeitschrift "Clinic Allergy" 1984, dass bei Kindern
durch Eiweißstoffe der Kuhmilch das Entstehen einer Allergie
begünstigt werden kann. Besonders die Bestandteile ß
Lactoglobulin und Kasein rufen Allergien bei Kindern hervor. Bei
dem Entstehen des Milchschorfes und der im späteren Klein und
Kindesalter zu beobachtenden Neurodermitis scheinen diese Eiweißstoffe
ursächlich mitverantwortlich zu sein. ß Lactoglobulin
konnte in der Muttermilch von 5 Müttern von insgesamt 28 Müttern
nachgewiesen werden. Bei 13 von 28 Müttern war darüber
hinaus das von der Kuhmilch stammende Kasein in der Muttermilch
nachweisbar.
Höppl schreibt hierzu: Der menschliche Organismus ist keineswegs
tiermilchfreundlich, im Gegenteil. Im Körper der meisten Kinder,
die mit Kuhmilch ernährt werden, bilden sich alsbald Antikörper
gegen diese Fremdstoffe, vor allem gegen das ß Lactoglobulin,
das ja in der Muttermilch nicht vorkommt. Babys, die schon einmal
eine Milchintoleranz durchgemacht haben, bekommen Milch häufig
nur in Kliniken unter entsprechender ärztlicher Aufsicht verabreicht,
da Kuhmilch durch einen anaphylaktischen Schock zum Tode führen
kann. So sieht es das Gesetz in Frankreich vor.
Um beispielsweise den wichtigsten Milcheiweißbestandteil,
das Kasein, vorverdauen zu können, verfügt der Säugling
zwar über das Labferment Chymosin, aber er ist auf den weit
kleineren Kaseingehalt der eiweißärmeren Muttermilch
eingestellt. Später fehlt es ihm überhaupt an jenem Ferment.
Michel Odent hat dazu festgestellt: Kasein bildet in der Muttermilch
noch nicht 1/3 der Eiweißstoffe. Die Muttermilch gerinnt feinflockig
und wird vom Magensaft mit weniger saurem ph Wert zersetzt. Selbst
bei 4 facher Verdünnung enthält die industriell verarbeitete
Milch immer noch doppelt soviel Eiweiß wie notwendig. Das
ist eine Vergeudung, die aufgrund der dynamisch spezifischen Wirkungen
eine zusätzliche Verausgabung von Energie sowie eine Belastung
von Leber und Nieren nach sich zieht.
Die Stoffwechselorgane Leber und Niere sind beim heranwachsenden
Säugling noch unreif. Durch das niedrige Angebot an Eiweißabbauprodukten
und Mineralien bei gestillten Kindern wird die Niere in besonderer
Weise geschont. Eben solches passiert mit der Leber. Die Verstoffwechselung
der EiweißBausteine in der Leber des Säuglings ist nur
begrenzt möglich. Eine Zufuhr von Kuhmilch mit ihrem hohen
Eiweiß und Mineralgehalt, die für das Kalb ideal ist,
führt zu einer nicht vertretbaren Belastung dieser beiden Ausscheidungsorgane.
Somit hat Michel Odent recht, wenn er von einer sinnlosen Verausgabung
von Energie spricht. Prof. Eberhard Schmitt von der Universitäts
Kinderklinik Düsseldorf sagt zurecht: "Es gibt bei Muttermilch
keine Stoffwechselüberlastungen der noch unreifen Stoffwechselorgane
wie Leber oder Niere, die auf diese Weise geschont werden und im
Erkrankungsfalle nicht so schnell entgleisen."
Vor ein ähnliches Problem stellt uns der Milchzucker in der
Kuhmilch, der im Verdauungsvorgang in Glykose und Galaktose gespalten
werden muss. Dem Neugeborenen gibt die Natur beim Menschen und Säugetier
in dem Enzym Laktase das nötige Spaltungsferment mit. Beim
Erwachsenen ist es selten ausreichend vorhanden. Vergleichen wir
auch hier Muttermilch mit Kuhmilch, so fällt auf, wie ungeeignet
Milch für die Ernährung ist. Glucoside = Zuckerstoffe
enthält die Muttermilch 70g/Liter, davon 8g stickstoffhaltige
Oligosaccharide, also Zucker Eiweißverbindungen, welche die
Entwicklung der für den Säugling so wichtigen, sich von
Milchzucker ernährenden Darmflora fördern; doch Kuhmilch
hat nur 50g, ausschließlich in Form von Laktose. Laktoseintoleranz,
also Unverträglichkeit dieses Kuhmilchzuckers, ist eine der
häufigsten Unverträglichkeiten auf der gesamten Welt.
In den USA und Europa leiden über 80% der Bevölkerung
an dieser Laktoseintoleranz, in den asiatischen und afrikanischen
Staaten ist dieser Prozentsatz noch höher.
Milchallergie und Laktoseintoleranz
Viele Menschen leiden an einer Milchallergie und haben einen
jahrelangen Leidensweg hinter sich. Je nach Schweregrad der
Allergie muß auf Milchprodukte, wie Nahrungsergänzungen
ohne Milchzuckerträgerbasis verzichtet werden. Laktosearmer
Hartkäse und Quark, sowie geringe Mengen versteckter
Laktose werden teilweise noch vertragen. Fehlt das Enzym Laktase
im Körper, kann Milchzucker nicht verdaut werden; es
besteht eine seltene Laktoseintoleranz. Wurde bei Patienten
eine dieser Erkrankungen diagnostiziert, muß auf Milch,
eines der wichtigsten Lebensmittel in unserem Kulturraum,
verzichtet werden. Da Milchprodukte nicht nur sichtbar in
allen Fertiglebensmitteln u.a. auch vielen Nahrungsergänzungen
aus dem Supermarkt enthalten sein können, ist diese Diät
besonders kompliziert und schwierig einzuhalten. Eine Besserung
des Gesundheitszustandes tritt sofort nach strenger laktosefreier
Diät ein. Eine Nichteinhaltung der Diät bedeutet
eine schwere Gesundheitsstörung, die je nach Art der
Erkrankung sogar tödlich sein kann. Genaue Anleitungen,
Ratschläge, Einkaufslisten und praktische Tips für
zu Hause lässt sich über einen Ratgeber anfragen.
ISBN: bestellen [Buch club]
Einen interessanten Aspekt zeigt uns auch hier Prof. Schmitt von
der UniversitätsKinderklinik Düsseldorf auf. In einem
Vortrag am 20.10.84 sagte er: "In der Kohlenhydratfraktion
findet sich ein hoher Anteil von Mehrfachzuckern (etwa 20 % der
Kohlenhydrate der Frauenmilch und nur etwa 0,5 % der Kuhmilch).
Diese Mehrfachzucker sind in der Lage, Grippeviren von den Zellwänden
abzulenken und damit eine unspezifische Barriere gegen Virusinfektionen
zu bilden. Schließlich trägt der Milchzuckergehalt der
Muttermilch dazu bei, durch eine besonders langsame Abbauweise beim
gestillten Kind bis in den Dickdarm vorzudringen, dort durch Gärungsprozesse
den Stuhl etwas anzusäuern und damit ein Milieu zu schaffen,
in welchem bestimmte pathogene Kolibakterien wiederum nicht gedeihen
können."
Jetzt können Sie sich bestimmt den Unsinn vorstellen, sogenannte
Entwicklungsländer mit milchpulverhaltigen Präparaten
zu versorgen. Dies öffnet dort degenerativen und infektiösen
Zivilisationskrankheiten Tür und Tor.
Am ausgeprägtesten aber sind die Unterschiede hinsichtlich
der hydroelektrolytischen Zusammensetzung und des osmotischen
Drucks, denn Kuhmilch enthält gegenüber der Muttermilch
das 4 fach an Mineralsalzen. Unter manchen Bedingungen wird nach
oben hin die Grenze zur Salzkonzentration des Urins erreicht. Zugunsten
der Muttermilch ist außerdem noch zu sagen, dass sie einen
höheren Gehalt an assimilierbarem Eisen enthält und ein
besseres Gleichgewicht zwischen Calcium und Phosphor aufweist.
Viele Autoren der Milchindustrie verdrehen diese Tatsachen oder
sie stellen Behauptungen auf, die für den Laien nicht nachvollziehbar
weil undurchschaubar sind. So heißt es in einem Artikel
über Milch im Heft "Chancen" 7/88: Milch ist für
die Ernährung des Menschen besonders wichtig. Ein halber Liter
deckt den Tagesbedarf des Menschen Calcium zu 50%, Phosphor zu 50%,
Vitamin B zu 48%, Fett zu 22%, Eiweiß zu 33%, Kalorien zu
16%. Es wird auch hier wieder dem Verbraucher einsuggeriert:
Milch ist doch gesund.
Kuhmilch dagegen ist außerordentlich arm an Eisen. Nur der
hohe Eisenvorrat des Säuglings in der Leber schützt ihn
kurzfristig vor Eisenmangel und Anämie bei Kuhmilchernährung,
Babynahrung und anderer Milchfertigprodukten. Der größte
Irrtum bezüglich Kuhmilch besteht darin, dass wir glauben,
Milch liefere uns genügend Calcium, ein lebenswichtiges Element.
Für eine optimale Verwertung des Calciums, bedarf es nicht
nur eines ausreichenden Vorhandenseins an Vitamin D, sondern dass
die Nahrung auch frei von Säureüberschüssen ist.
Zur Neutralisierung der Säure im Harn benötigt der Körper
Calcium, das damit verloren ginge. Außerdem muss er genügend
Eisen aufnehmen, das als unübertreffliche Leitschiene für
bestmögliche Verteilung und Wirkung des Calciums im Körper
sorgt. Prof. H. Selye in Kanada hat nachgewiesen, dass es nicht
mehr vertretbar ist, die Verwertbarkeit bei Calcium mit dem .Calcium
Phosphor Quotienten, also an gleichzeitigen Phosphorgehalt
zu errechnen.
Wir müssen wissen, dass zur Neutralisierung von Phosphorsäure
jeweils mehr oder weniger Calcium verloren geht. Höppl führt
in seinem Aufsatz "Nichts vom Tier" dazu auf: "Es
wird dem Calcium der Milch noch allzu häufig ein ungewöhnlicher
Nutzeffekt mit dem Hinweis bescheinigt, das sie nur halb soviel
Phosphor enthalte. In diesem Mengenverhältnis unterscheiden
sich die hier gemeinte Kuhmilch und die Muttermilch nicht sehr stark
voneinander. Kuhmilch weist jedoch 3 4 mal soviel Calcium und 4
5 mal soviel Phosphor auf wie Muttermilch. Dieser hohe Phosphorgehalt
und die Alkalisierung des Darmmilieus bewirken, dass mehr als 2/3
des Calciums im Darm zurückbehalten werden. Daraus entsteht
bei den mit Kuhmilch Ernährten eine erhebliche Neigung zur
Hypokalzämie.“ ( =Verminderung des Kalziumgehalts im
Blut )
Interessant in diesem Zusammenhang erscheint mir eine Studie von
Dr. Bekha und Dr. Linbowiler der Universität von Visconcent,
die das Phänomen entdeckten, dass eine zu hohe Proteinzufuhr,
Calciumverluste verursachte.
Wenn z.B. die tägliche Proteinzufuhr 47 g betrug, wurden 31
mg von 500 mg Calcium vom Körper zurückbehalten. Stieg
der tägliche Proteinkonsum auf 92 g, so betrug die Calciumzurückhaltung
des Körpers minus 58 mg. Betrug der Proteinkonsum 142 g, so
wurden minus 120 mg zurückbehalten. Es wurde festgestellt,
dass dieser Calciumverlust durch den Harn stattfindet. Ältere
Menschen, die große Mengen Protein, z.B. in Form von Quark,
zu sich nehmen, sind deshalb weitaus osteoporoseanfälliger
als Vegetarier. Also begünstigt Kuhmilch nicht die Aufnahme
von Calcium, sondern im Gegenteil" sie sorgt für eine
Calciumunterversorgung.
Ebenso kann eine zu hohe Zufuhr von tierischem Eiweiß zu hohen
Phosphorwerten führen und Calcium unterdrücken. Das ideale
Calcium Phosphor Verhältnisse der diätischen Zufuhr beträgt
0,7 bis 1,0. Daher überrascht es nicht, dass Calciummangel
gerade bei starken Milchtrinkern und Käseessern, die zudem
unter Resorptionsstörungen leiden, gefunden werden.
Resorptionsstörungen, Calciummangel, artfremdes Eiweiß,
Ammoniakverbindungen, das sind
die Voraussetzungen, unseren Körper zu schädigen, ihn
zum Allergiker zu machen. Die heute
immer noch verharmloste Allergie auf Milch und deren Produkte
hat viel Leid und sogar Tod über unsere Kinder gebracht.
Erkältungsneigung, Asthma, Milchschorf, Ekzeme, Bronchitis,
Tonsillitis, Polypenwucherungen in der Nase und Infektionskrankheiten
werden durch den Genuss von Milch begünstigt. Was müssen
viele an primär chronischer Polyarthritis Erkrankter über
sich ergehen lassen, weil ihre Ärzte so wenig von Ernährung
wissen und damit nicht beurteilen können wie gefährlich
das alltägliche Essen für den rheumakranken Patienten
sein kann. Diese Menschen allergisieren sich Tag für Tag, bis
ihre Gelenke durch allergische, entzündliche Prozesse derart
ruiniert sind, dass sie ein künstliches Hüftgelenk implantiert
bekommen müssen oder nur noch an Krücken daherkommen können.
Neben der chemischen Industrie trägt wohl die Zucker und Milchindustrie
die Verantwortung für ernährungsbedingte Zivilisationskrankheiten.
Wirtschaftliche Interessen rangieren vor gesundheitlicher Aufklärung.
Welche Blüten manipulierte Fehlinformationen an die Bevölkerung
treiben können, möchte ich ihnen an einem ganz konkreten
Beispiel verdeutlichen. Der Lebensmittelchemiker Udo Pollmer
schreibt in seinem Artikel „Alles über Milch“ in
Heft „Chancen“ 7/88 folgendes: „Gegen die Homogenisierung
wurden kürzlich Bedenken laut. Unlängst wurden
Forschungsberichte aus Dänemark veröffentlicht,
wonach einigen Eltern von Kleinkindern mit Milchallergie aufgefallen
war, dass ihre Kinder frische Milch vom Bauernhof problemlos vertrugen,
nicht aber Molkereimilch. Tierversuche zeigten, daß die
Allergenität von Milch durch die Homogenisierung um das 20
fache steigt.“ Dagegen heißt es in einem Artikel der
in verschiedenen Zeitungen lanziert wurde u.a. Naturbelassene
Lebensmittel, wie z.B. Kuhmilch, Hühnerei, Gemüse, Honig
und Nüsse können besonders bei Kindern unangenehme Allergien
auslösen. Denn frische Kuhmilch vom Bauernhof, um nur ein Beispiel
zu nennen, enthält weit mehr Allergene, als die bei den Kindern
nicht so beliebte H Milch.
Was stimmt denn nun? Oder sind beide Aussagen falsch? Wie soll sich
der Verbraucher hier zurechtfinden?
Unterschiedliche Interessengruppen versuchen hier auf übelste,
fast kriminelle Art und Weise, ein Produkt an den Mann zu bringen,
das – wie bereits erwähnt doch nur für das Kalb
die beste Nahrung darstellt. Aber von wirklicher Aufklärung
kann hier keine Rede sein.
Zum Schluss muss ich noch auf einen Einwand eingehen, der immer
wieder vorgebracht wird, nämlich, dass durch Milchsäuregärung
und rechtsdrehende Milchsäure die Kuhmilch aufgewertet werde
und somit dem menschlichen Organismus zuträglicher sei. Doch
lassen wir auch hier kompetente Wissenschaftler zu Wort kommen.
Dr. Z. Stefan, Chefchirurg am Imperial Bodyguard Hospital in Addis
Abbeba erklärte hierzu: "Die spezifisch thermische Wirkung
der Proteine tierischer Herkunft, Quark und Sauermilch gehören
dazu, unterstützen das kanzerogene, also krebserzeugende Terrain.
Besser führt man dem Organismus die Milchsäure ohne die
Nachteile des Quarks und Joghurts zu, mit Sauerkraut, Sauergurken
usw.“
Was bedeuten die Begriffe „rechtsdrehende oder linksdrehende
Milchsäure" eigentlich ? Dazu müssen wir wissen,
dass Milchsäure zum einen aus der Nahrung und zum anderen aus
der Produktion der Darmbakterien aufgenommen wird. Außerdem
entsteht sie im menschlichen Organismus in den Zellen beim Abbau
von Glykogen. Sie bildet ein ausgesprochenes Übergangsprodukt
beim Auf und Abbau vieler Substanzen. Im menschlichen Organismus
ist aber nur die rechtsdrehende Milchsäure physiologisch anzusehen,
während die linksdrehende Milchsäure als unphysiologisch
betrachtet werden muss.
Dr. Abele beschreibt im „Naturarzt“ 2/87 die Unterschiede
wie folgt:
'Man kann sich beide Milchsäuren als räumliche Struktur
vorstellen, wie zwei eineiige Zwillinge, die wirklich alles
gemeinsam haben, diese stehen nebeneinander. Der eine hält
aber in der rechten Hand einen Ball hoch, der andere in der linken
Hand. Wenn nun aus einem Apparat polarisiertes Licht auf diese
beiden Zwillinge fällt, so würden die Schwingungsebenen
des Lichtes bei der rechtsdrehenden Milchsäure auch rechts
abgelenkt, wir sprechen dann von der rechtsdrehenden Linksmilchsäure.
Der andere Milchsäurezwilling wäre also der linksdrehende
Rechtsmilchsäurezwilling. Links und rechts werden
im lateinischen mit L und D bezeichnet. (+) = rechtsdrehend,
( ) = linksdrehend. Die linksdrehende Milchsäure die aus dem
Nahrungsabbau in den Stoffwechsel gerät, wird wesentlich schlechter
oxidiert und mangelhaft umgesetzt und ausgeschieden. Wenn man einem
stoffwechselgesunden Erwachsenen mit der Nahrung linksdrehende Milchsäure
zuführt, so werden im 24 Stunden Harn bei Frauen im Mittel
nur 1,2 % und 2,2 % ausgeschieden. Versuchspersonen, die 100
mg oder 150 mg pro kg Körpergewicht dieser Milchsäure
schlucken mussten, wurden leicht dösig und benommen. Leber
und Nieren sind im gleichen Maße am Umsatz dieser linksdrehenden
Milchsäure beteiligt. Somit stellt der Stoffwechsel der
linksdrehenden Milchsäure ein Problem dar. Man schätzt
heute, dass pro Tag höchstens 75 mg pro kg Körpergewicht
aufgenommen werden können. Untersuchungen von Lebensmittel
zeigen aber, dass Buttermilch 3,5 mg pro ml, Bio Joghurt 6,77 mg
pro ml Milchsäure aufweisen. Drei Becher Joghurt ergeben also
3046 mg dieser gefährlichen Säure. Die rechtsdrehende
Milchsäure dagegen ist ein stoffwechselaktivierendes und
die Zellatmung förderndes Produkt. Daher milchsauer eingelegtes
Gemüse bevorzugen!
Viel bleibt nicht mehr übrig, was zum komplexen Thema Milch
zu sagen wäre. Die Aufnahme von Vitamin B 12 und dessen Bedeutung
sei der Vollständigkeit halber noch erwähnt. Ein Argument,
das von den Befürwor tern des Milchkonsums oft vorgebracht
wird, ist der Hinweis,
dass wir tierische Nahrung zu uns nehmen müssen, um dem Körper
das lebensnotwendige Vitamin B 12 zuzuführen. Auch hier lässt
sich anhand wissenschaftlicher Lehrbücher der Gegenbeweis
antreten. So schreiben die Professoren Löffler und Petrides
u.a. in dem Universitätsstandardwerk "Physiologische
Chemie":
"Nur Mikroorganismen, zu den auch die Bakterien der Darmflora
gehören, können dieses Vitamin synthetisieren, bis zum
7 fachen des tägl. Bedarfs".
Des weiteren besitzen gekeimte Sojabohnen außer ihrem hohen
Eiweißanteil sehr viel Vitamin B 12 und zu guter letzt entsteht
im milchsauer vergorenen Gemüse Vitamin B 12. Der Vorwurf,
der immer wieder zu hören ist, Veganer und Vegetarier litten
gehäuft unter Anämien, weil sie keine oder wenig tierische
Produkte zu sich nehmen, ist überhaupt nicht gerechtfertigt.
Denn die wahre Ursache einer perniziösen Anämie, z.B.
– und auch hier hülfe uns die sogenannte Wissenschaft
weiter fänden wir in folgendem Umstand: Länger dauernder
Cobalaminmangel ( Vit. B 12 Mangel) verursacht die perniziöse
Anämie, der in den meisten Fällen nicht eine Vitaminmangelernährung,
z.B. durch eine strenge vegetarische Kost, sondern eine gestörte
intestinale Resorption aufgrund der Atrophie der Magenschleimhaut
zugrunde liegt. Dadurch wird der Intrinsic Faktor nicht mehr in
ausreichender Menge gebildet. Patienten mit einer vollständigen
Magenresektion entwickeln einen Cobalaminmangel jedoch erst nach
2 3 Jahren, weil die Leber beträchtliche Mengen Cobalamin
speichert.
Ich glaube überzeugend dargelegt zu haben, dass Milch
für unsere tägliche Nahrung unbedeutend geworden
ist; im Gegenteil sie muss neben Industriezucker zu den
ursächlichsten
Krankheitsfaktoren gezählt werden. Machen wir mit der energieverschwendenden,
ökologisch
nutzlosen und unsere Gesundheit gefährdenden Milchwirtschaft
endlich Schluss!
Die wertvollen Ackerflächen, die uns durch die Viehwirtschaft
verloren gehen, könnten endlich für sinnvollen, gesunderhaltenden
Getreide, Obst und Gemüseanbau verwendet werden.
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