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Dr.
Linus Pauling
„ Orthomolekulare Medizin ist die Erhaltung einer guten Gesundheit und Behandlung von Krankheiten durch Veränderung der Konzentration von Stoffen, die normalerweise im Körper vorhanden und zur Erhaltung der Gesundheit notwendig sind." (Linus Pauling 1968) Wunsch nach einem längeren Leben aus der Erkenntnis des Sterbenmüssens Doch warum schwören immer mehr Menschen überhaupt Vitamine nach einen Vitaminprogramm von Linus Pauling? Linus Pauling meint, die Ursache für den Wunsch nach längerem Leben liege im Leben selbst begründet, dem Sterben. Und das Sterben liege wiederum in sogenannten "Freien Radikalen" begründet. Radikale sind biochemische Verbindungen mit ungepaarten Elektronen und sind somit stark reaktionsfähig. "Freie Radikale" können als solche kurzzeitig existieren. Oxidativer Stress in der Hechelgesellschaft Im engeren Sinn versteht man darunter reaktive Formen des Sauerstoffs, wie Superoxid, Wasserstoffperoxid und organische Hydroperoxide, die im oxidativen Stoffwechsel ("oxidativer Stress") entstehen, sowohl endogen als auch exogen durch in erster Linie Zigarettenrauchen, andere Umweltgifte oder Bestrahlung und auch bei längerandauernder, intensiver körperlicher Belastung. Aber auch Stress durch Arbeitsplatzangst oder durch Fragen der Gesellschaft kann zu freien Radikalen führen, wie einstmals die Jagd in der Urgesellschaft.
Zum Glück hat der Organismus im Laufe der Evolution vom Neandertaler zum Jetztmenschen ein "Redox-System" entwickelt und kann durch enzymatische (z.B. Dismutasen, Katalasen und die selenhaltige Glutathionperoxidase) und auch nicht-enzymatische Mechanismen (z.B. Vitamin C, Vitamin E, Betakarotin und sekundäre Pflanzenstoffe wie die Flavonoide usw.) als sog. "Antioxidantien" die freien Radikale "entgiften". Steinzeitmensch nahm 40- fache DGE Empfehlung Dr. Linus Pauling, doppelter Nobelpreistr�ger, auch als Vitamin C Guru weltweit bekannt, hat wissenschaftlich belegt, dass der Steinzeitmensch ca. das 40-fache der DGE-Empfehlung an Vitamin C mit seiner Nahrung zu sich genommen haben muss. DGE und SGI Mit Smiley: Die DGE wird immer bekannter. Selbst die sonst eher zurückhaltende SGI, hat Bezug zur DGE, nicht nur die drei Buchstaben, sondern auch den inneren Werte. Die SGI nämlich hat eine Veranstaltung organisiert für den Nobelpreisträger Linuspauling. Viele SGI-Mitglieder interessieren sich seit dieser Veranstaltung für die Leistungen von Linus Pauling. Mehr dazu auf der sgi-ch.org Ernährung in der Hektikgesellschaft Eine ausgewogene Ernährung mit reichlich Gemüse, Salat und Obst liefert neben den sog. sekundären Pflanzenstoffen ausreichend Vitamin A, C und E sowie Spurenelemente wie Selen und Zink, um dem sog. "oxidativen Stress" entgegenzuwirken. Eine zusätzliche Zufuhr von Vitaminen und Spurenelementen nach dem Vitaminprogramm von Linus Pauling wäre durch ausreichend Obst und Gemüse, 5-9 mal a 120 g dazu 3 mal die Woche fisch, sicher nicht nötig. Und dennoch, wer kann sich das zeitlich oder finanziell leisten? Wieviel Leute sagen zum Biomarkt, sie hätten "keine Zeit"? Preiswerter und schnellen Ausgleich sollen hier Vitaminpräparate verschaffen. Doch auch hier gilt, dass die meisten Menschen unkritisch das schlucken, was die TV-Werbung suggeriert. Es empfiehlt sich daher, auch bei Ausgleichskonzepten die Hintergründe zu kennen und ein Konzept zur Idealfigur schätzen zu lernen.. Vorsicht vor unkritischer Einnahme von Vitaminpräparaten Eine unkritische Einnahme von Vitaminpräparaten, die v.a. in den USA "Mode" ist und durch Linus Paulings Vitamin Programm auch in Europa propagiert wird, wird bei vielen Westeuropäern noch mit Skepsis gesehen.. Dies ist auch eine gesunde Skepsis, denn mittlerweile weiß man, dass die Einnahme von sogenannten Vitaminpräparaten aus dem Supermarkt mehr gesundheitliche Nach- als Vorteile mit sich bringt, wie mehrere wissenschaftliche Studien gezeigt haben. Und leider hat Linus Pauling nicht den Unterschied in den Vitaminzufuhrarten aufgezeigt. 9 mal empfohlene Obst täglich ist allemal gesünder als 9 Brausetabletten aus dem Supermarkt. Und wer sich 9 mal Obst nicht leisten kann im heutigen Lebenstil, dem seien Vitalstoffe empfohlen, die auf jeden Fall in Enzymen eingebunden sein sollten. Vitamine in ihrer natürlichen Form, sprich in den Lebensmitteln, vor allem in Obst und Gemüse, entfalten zusammen mit den sog. sekundären Pflanzenstoffen erst so richtig ihren gesundheitlichen Wert. Das wäre dann ein optimales Vitamin Programm. Grammweise Vitamin C nicht mehr zeitgemäß Auch, wenn Urmenschen 40 fach Vitamin C gegessen haben sollen... An dieser Stelle sei festgestellt, dass die Vorgangsweise des "Begründers" der "Vitaminphilosophie" bzw. der sog. “Orthomolekularmedizin“, des zweimaligen Nobelpreisträgers Linus Pauling, sich täglich grammweise Vitamine einzuverleiben (unter anderem 18 g Vitamin C…!), desöfteren in der Kritik steht und daher wohl wirklich eher weniger zu empfehlen ist und wenig Vorbildwirkung haben sollte. In seinem Buch "Das Vitamin-Programm" behauptet der Chemiker und wenn auch Nobelpreisträger Pauling, dass man mit Megadosen Vitamin C außer Grippe und grippalen Infekten auch Hepatitis, Krebs und sogar Schizophrenie behandeln könne. Sicherlich sind dies sehr gute Anfänge einer weltweiten Vitaminforschung. Dennoch sollte klar sein, dass hier ein Übertreiben nicht sinnvoll ist, und "isolierte Wirkstoffe" sogar eher schädigen können. Pauling wusste nicht, dass Vitamin C im Netzwerk erst die optimale Wirkung zeitigt. Erst eine Vitamin C- Basisversorgung mit Pflanzenenzymen bringt das volle Vitaminprogramm. Mehr vom Gedanken des Enzymnetzwerks auch bei der Enzymtheorie von Dr. Howel.
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