| Psychopharmaka
natürlich sinnvoll?
Psychopharmaka sind in aller Munde, zwar noch nicht so sehr wie die morgendliche
Tasse Kaffee aber dennoch
greifen immer mehr Menschen zu chemischen Psychopharmaka. Die Betonung
liegt auf chemisch. Denn Psychopharmaka sind NATÜRLICH sinnvoll,
wenn ernsthafte biochemische Defekte vorliegen. Darüber kann wohl
am besten ein Psychater entscheiden. der gleichzeitig in Orthomolekularmedizin
ausgebildet ist. Dennoch sollte man sich fragen, was es mit der Kritik
zu Psychopharmaka auf sich hat. Und man sollte sich auch hierzu eine Meinung
bilden.
Laut des Buchs "Psychophamaka absetzen" heisst es: Mit synthetischen
Psychopharmaka komme die gesunde Balance des Denkens und der Stimmung
aus dem Gleichgewicht. Ob Lithium, Valium, Saroten, Haldol, Millionen
schlucken unwissend der Gefahr für immer noch Psychopharmaka. Angefangen
von Abhängigkeit bis zu Potenzstörungen. Dieses Buch zeigt,
wie man diese Pillen erfolgreich absetzen und durch richtige Verhaltensweisen
& Nährstoffe ersetzen kann. Anhand von 35 Betroffenen ein Weg
zu nachhaltiger geistiger Vitalität.
In dem Buch "Psychopharmaka absetzen" schreibt Dr. Mosher in
seinem Vorwort "Nach dem Absetzen der Medikamente begann das
Gehirn, wieder den ursprünglichen Zustand herzustellen. Die meisten
wurden nie davor gewarnt, daß die Medikamente möglicherweise
hirnverändernd wirken (oder noch schlimmer, Hirnbereiche abtöten)."
Auf S. 254 unter "Ein erfolgreicher Absetzversuch"
wird beschrieben wie ein Patient durch hochdosierte Vitamine und Mineralien
erhebliche Besserung seines Krankheitsbildes erfährt.
Auf S. 255 geht es weiter mit "Die Ernährung umstellen".
Hier wird unter anderem das Buch "Großer Gesundheits-Konz"
empfohlen, das ich für zu extrem halte. Wenn es nach Herrn Konz geht
darf man fast nur noch Gras, Blätter und Blumen essen.
Auf S. 256 wird "Ein weiterer Absetzversuch" beschrieben,
wobei ein Mensch Dank Rohkost u. orthomolekularer-med. Versorgung plus
sozialpädagogischer Unterstützung so weit genesen konnte, daß
ein fast normales Arbeitsleben möglich war!
"Ernährung und Psyche" so heißt die Überschrift
auf S. 234 Dort steht u. a., daß bei einem Vitamin B1-Mangel eine
Schizophrenie (fehl-)klassifiziert u. fälschlicherweise mit Neuroleptika
behandelt würde.^
Warum Phsychopharmakatherapie?
In der Psychopharmakotherapie hat sich gerade in den letzten zehn Jahren
zweifellos sehr viel getan. Immer wieder kommen neue Medikamente auf den
Markt, die in ihrer Wirkstoffkombination helfen, bisher als unheilbar
geltende psychische Erkrankungen zu lindern und eine Reintegration des
Patienten in ein "normales" Leben möglich zu machen.
Dieses ausgezeichnete Kompendium beginnt mit einem kurzen Abriss zur
Historie dieser Wirkstoffe. Es folgt ein Überblick über alle
Psychopharmakagruppen, deren jeweilige Spezifika sowie einige Regeln,
die man als die "10 Gebote für den richtigen Umgang mit Psychopharmaka"
bezeichnen könnte. Die Gruppen werden einem einheitlichen Schema
folgend dargestellt: Definition, Wirkmechanismus, empfohlene Dosierung,
Wechselwirkungen sowie Besonderheiten bei der Applikation. Außerdem
kann man in einer Übersicht im Anhang nachlesen, wie die Handelsmarken
der einzelnen Stoffgruppen heißen und wie man sie möglichst
ohne unerwünschte Nebenwirkungen untereinander austauschen kann,
ohne dabei die Therapie unterbrechen zu müssen.
Das alles ist gut geschrieben und auch für Leser ohne detaillierte
Kenntnisse in Pharmakologie leicht nachvollziehbar. Gelungen ist auch
die Übersicht darüber, wann und wie lange bei Kindern und Jugendlichen
Psychopharmaka indiziert sind. Diese Patientengruppen finden in den meisten
anderen Publikationen zum Thema kaum Beachtung. Auch die Auswirkungen
der Medikamente auf die Reaktionszeit, Störungen im Sexualleben und
Besonderheiten in Schwangerschaft und Stillzeit werden dargestellt. Spezielle
Abschnitte widmen sich schließlich Lifestyle-Drugs, Sexualtherapeutika,
Entzugs- und Entwöhnungsmitteln sowie Phytotherapeutika. Mit diesen
Gruppen beschäftigen sich die wenigsten Wissenschaftler, da kaum
empirische Daten über deren Wirksamkeit und Wirkmechanismen vorliegen.
Laux bringt Licht in eine Diskussion über Wirkstoffe, deren Effekte
oft entweder untertrieben oder unkritisch überbewertet werden.
Vor und Nachteile von Phsychopharmaka
Psychopharmaka sind nicht nur kritisch zu sehen, sondern können
machnmal sogar sehr sinnvoll sein. Besonders bemerkenswert ist daher die
sachliche Auseinandersetzung mit den Vor- und Nachteilen pharmakologischer
Therapie psychischer Störungen. Sind die Nebenwirkungen der Medikamente
vertretbar und stehen sie in einem sinnvollen Verhältnis zu dem Gewinn
an Lebensqualität für den Patienten? Und welchen Stellenwert
hat eigentlich noch die Psychotherapie, nachdem dank immer präziser
wirkender Präparate die Behandlung vieler Störungen immer effektiver
wird?
Das Buch besticht durch knappe und präzise Informationen, die es
Ärzten -- und natürlich auch interessierten Psychotherapeuten
-- erleichtern, die Vor- und Nachteile eines Medikamentes sowie dessen
Grenzen auf einen Blick zu erfassen. Gesamturteil: handlich, sehr übersichtlich
und inhaltlich hervorragend! --Birgit Jahn
Kurzbeschreibung
Dieser erfolgreiche Ratgeber ermöglicht eine umfassende und rasche
Orientierung über Chancen, Grenzen und Gefahren einer Behandlung
mit Psychopharmaka. Jetzt in der 6. Auflage: - Die wichtigsten Medikamente:
kurz, knapp, aktuell.
Psychopharmaka absetzen von Peter Lehmann
Psychopharmaka ... Millionen nehmen schlucken sie - aber wie wird man
sie wieder los? DAS Buch zum Thema "Erfolgreiches Absetzen von Psychopharmaka".
Mit Erfahrungsberichten von 35 Betroffenen aus aller Welt und ergänzenden
Artikeln von zehn Psychotherapeuten, Ärzten, Psychiatern und Heilpraktikern,
die beim Absetzen helfen. DAS Buch zum Thema "Erfolgreiches Absetzen
von Psychopharmaka" richtet sich an die Behandelten, die aus eigenem
Entschluss die verordneten Psychopharmaka absetzen wollen. Gleichfalls
angesprochen sind ihre Angehörigen und Therapeuten. Millionen von
Menschen nehmen Psychopharmaka (z.B. Valium, Saroten, Haldol, Tevilor,
Lithium, Neurozil). Für sie sind detaillierte Erfahrungsberichte,
wie diese Substanzen abgesetzt werden können, ohne gleich wieder
im Behandlungszimmer des Arztes oder in der Anstalt zu landen, von existentiellem
Interesse. In dem Praxisbuch schreiben 35 Betroffene aus dem In- und Ausland
(Belgien, Dänemark, Deutschland, England, Jugoslawien, Neuseeland,
Österreich, Schweden, Ungarn, der Schweiz, den Niederlanden und den
USA) über ihre Erfahrungen beim Absetzen. Alle leben jetzt frei von
Psychopharmaka. Ergänzend berichten zehn Psychiater, Ärzte,
Psychotherapeuten, Sozialarbeiter und Heilpraktiker, wie sie ihren Klientinnen
und Klienten beim Absetzen helfen.
Das weltweit erste Buch zum Thema ›Erfolgreiches Absetzen von Psychopharmaka‹.
Mit Erfahrungsberichten von Betroffenen aus dem In- und Ausland sowie
ergänzenden Artikeln von Psychotherapeuten, Ärzten, Psychiatern,
Heilpraktikern und anderen Professionellen, die beim Absetzen von Psychopharmaka
helfen. Vorworte von Pirkko Lahti (Präsidentin der World Federation
for Mental Health) und Loren R. Mosher (Direktor der Soteria Associates,
Kalifornien).
Inhaltsverzeichnis von Psychopharmaka absetzen
Vorworte
Pirkko Lahti ..... 9
Loren R. Mosher ..... 11
Peter Lehmann ..... 13
Rechtlicher Hinweis ..... 16
Einführung ..... 17
Der Entschluss zum Absetzen
Ilse Gold: Nach der Entlassung ..... 25
Peter Lehmann: Rückfall ins Leben ..... 35
Absetzen ohne Entzugsprobleme
Carola Bock: »Und endlich sagte ich alles« ..... 45
Jasna Russo: Was, wenn ich nicht mehr schlafe ..... 52
Gábor Gombos: Ein psychiatrisches Familienerbe ausgeschlagen .....
58
Jan Kuypers: Don Quichotte und die drogenfreie Zone oder: Was nun, kleiner
Hampelmann? ..... 62
Maths Jesperson: Zwischen Lobotomie und Antidepressiva ..... 65
Stufenweises Absetzen
Katharine Zurcher: Die zweite Angst ..... 67
Michael Chmela: Entkommen ..... 82
Bert Gölden: Mit Geduld ..... 87
Wilma Boevink: Ungeheuer aus der Vergangenheit ..... 95
Absetzen mit Problemen
Hannelore Reetz: Sucht oder Suche ..... 101
Karina Gelbecke: Homöopathisches Gegengift ..... 109
Klara Heselhaus: Abschied vom Folterstoff Glianimon ..... 111
Gegengewichte
Pirmin Reichenstein: Ich laufe um mein Leben. Wie ich die Heilung meiner
Depressionen erreichte ..... 115
Katalin Gombos: Vom Elektroschock zur Stimme der Seele ..... 125
Una M. Parker: Reden, weinen, lachen ..... 128
Iris Marmotte: Die Blaue Karawane, unterwegs... ..... 134
Harald Müller: Zwanzig Jahre danach ..... 152
Nada Rath: Kloster statt Klinik ..... 155
Tara-Rosemarie Reuter: Schleichender Ausstieg aus dem Krankheitsdenken
..... 159
Gerda Wozart: Widrigkeiten ..... 163
Absetzen mit professioneller Hilfe
David Webb: »Bitte tun Sie sich nichts an« ..... 167
Ilona Malzahn: Wenn die Farben wiederkommen ..... 178
Margarete Brückner: Aus dem Innersten ..... 180
Manuela Kälin: Hausbesuch vom Homöopathen ..... 187
Lieber manchmal Psychopharmaka als immer
Mary Nettle: Die Kontrolle zurück ..... 191
Lynne Setter: Rückkehr zu mir selbst ..... 196
Wolfgang Voelzke: Gemeinsam mit meiner Psychiaterin ..... 205
Professionell unterstützen
Marc Rufer: Angst machen – Angst nehmen. Beim Absetzwunsch von Psychopharmaka
wird die Meinung der Ärzte zur Gefahr ..... 211
Josef Zehentbauer: Wer hat Angst vor dem Absetzen? Ärztliche Beratung
und psychotherapeutische Gespräche beim Absetzen von Dämpfungs-
und Beruhigungsmitteln ..... 225
Carola Burkhardt-Neumann: Neuroleptika absetzen – Eine ›Nebenwirkung‹
klassisch-homöopathischer Behandlung ..... 241
Martin Urban: »Bin ich wirklich noch behindert?« Psychotherapeutische
Begleitung beim Absetzen von Psychopharmaka – eine Fallgeschichte
..... 245
Roland A. Richter: Absetzen mit Orthomolekularer Medizin ..... 252
Constanze Meyer: »Sich der Medikamentenabhängigkeit entziehen...«
Überlegungen zum Benzodiazepin- und Schmerzmittelentzug bei Frauen
..... 260
Klaus John: Absetzen und Entgiftung von Psychopharmaka aus naturheilkundlicher
Sicht ..... 275
Kerstin Kempker: Absetzen von Psychopharmaka im Weglaufhaus ..... 293
Elke Laskowski: Biodynamische Körper- und Auraarbeit mit Bach-Blüten,
Steinen und Farben ..... 295
Die Zeit danach
Regina Bellion: Nach dem Absetzen von Psychopharmaka fangen die Schwierigkeiten
erst an ..... 303
Erwin Redig: Ein mentaler Kampf. Wie ich die Psychopharmaka abgesetzt
habe ..... 315
Leo P. Koehne: »Jetzt gebe ich Ihnen Imap, das dient auch der sozialen
Bindung!« ..... 324
Resümee
Karl Bach Jensen: Entgiftung – im Großen wie im Kleinen. Für
eine Kultur des Respekts ..... 329
Peter Lehmann: Schlusswort des Herausgebers ..... 336
Anhang
Psychopharmaka-Wirkstoffe und Handelsnamen ..... 345
Literatur ..... 350
Autorinnen und Autoren ..... 356
Register ..... 363
Peter Lehmann
Peter Lehmann ist Diplompädagoge, Fachbuchautor und im Vorstand verschiedener
Fachverbände, z.B. PSYCHEX e.V. (Schweiz) und dem Bundesverband Psychiatrie-Erfahrener
e.V. (BRD). Seit Januar 1997 ist er Vorsitzender des Europäischen
Netzwerks von Psychiatriebetroffenen. ISBN: bestellen [Buch club]
Psychopharmaka Alternativen finanzieren
Psychopharmaka, egal ob synthetisch oder natürlich sind kleine Wunder
und hochwertige Hightechprodukte kosten heutzutage einfach Geld. Wie wäre
es, ein Konzept kennenzulernen, sich gute hochwertige Psychopharmaka und
besser noch eine Wundernahrung
fürs Gehirn aus Naturkost
& Personal Training finanziell nähren zu können und gleichzeitig
erstens seine privaten Arzneimittelkosten
zu senken?
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