Die Colon-Hydro-Therapie stellt ein Nebenprodukt
zu Nahrungsergänzung mit Massebildnern und der Weltraumforschung dar. Ursprünglich für die
Astronauten der US-Weltraumbehörde NASA entwickelt, hat sie therapeutisch
auch im mitteleuropäischen Raum seit Beginn der 80iger Jahre Einzug
gehalten und seitdem Verbreitung gefunden. Gleichwohl ist sie in
den breiten Bevölkerungskreisen immer noch nicht ausreichend bekannt.
In Zeiten zunehmender Einsparungen im Gesundheitswesen wächst die
Notwendigkeit, dass jeder einzelne sich selbst über Möglichkeiten
der gesunden Lebensführung informiert bzw. Wege zur Gesundung erkundet.
Gerade heute, wo der Streit um Sinn oder Unsinn sogenannter unkonventioneller
Heilmethoden wieder neu entbrannt ist, ist es für Vertreter naturkundlicher
Therapie wichtig, sich auf wirklich seriöse Methoden zu besinnen.
Die Colon-Hydro-Therapie steht dabei in der Tradition einer über
2.000-jährigen Medizingeschichte. Sich ihrer zu erinnern und sie
in organisch weiter entwickelter Form dem heutigen Menschen nutzbar
zu machen, ist die Aufgabe aller, die sich einer ganzheitlichen
Medizin verpflichtet fühlen und wirklich ursächlich zur Beseitigung
von Krankheiten und zu deren Vorbeugung beitragen möchten. Hierin
liegt auch ein entscheidender Lösungsansatz, um der Dauerkrise des
deutschen Gesundheitswesens Herr zu werden.
Die Colon-Hydro-Therapie ist eine der ältesten naturheilkundlichen
Behandlungsmethoden und wird in den letzten Jahren wieder verstärkt
bei der Behandlung therapieresistenter chronischer Erkrankungen
eingesetzt. Ebenfalls bietet diese Therapie auch in der Vorbeugung
von Erkrankungen eine hervorragende Möglichkeit, durch Entgiftung
und Entschlackung den gesamten Organismus zu beeinflussen, dass
eine reelle Chance besteht, sich ohne größere Komplikationen
gesund & fit bis ins hohe Alter zu fühlen. Die Colon-Hydro-Therapie
ist ein Beispiel, dass naturheilkundliche - ganzheitliche Medizin
und Nahrungsergänzung mit Massebildnern nicht im Widerspruch zu moderner Technik stehen muß.
Im Gegenteil: Überall dort, wo sie in nützlicher Weise die
therapeutischen Effekte verstärkt, ist sie willkommen und hilfreich.
Wenn wir uns vor Augen halten, dass Untersuchungen bei lediglich
5 Prozent der Bevölkerung eine gesunde Darmflora zeigen, 95 Prozent
aber Störungen aufweisen, dann wird verständlich, unter welchen
Bedingungen Allergien und erworbene Immunschwächen mit allen ihren
Krankheitsfolgen ständig an Boden gewinnen. Das gleiche gilt auch
für Alterungsprozesse.
Wir müssen erkennen, dass unsere zivilisierte Lebensweise uns körperlich
verschlacken lässt und insbesondere die Funktionsfähigkeit unseres
Immunsystems beeinträchtigt. Wenn wir die Ursache einer Krankheit
behandeln wollen, die durch Verschlackung entstanden ist, stellt
die Darmsanierung die erste, ursachenbezogene therapeutische Maßnahme
dar. Bei erfolgreicher Durchführung verbessert und beseitigt sie
die heute verbreiteten Krankheiten.
Darmbedingte Gesundheitsstörungen
Ursachen und Wirkung von Darmerkrankungen
Realistische Einschätzungen aus statistischen Erhebungen gehen davon
aus, dass in den Zivilisationsländern annähernd jeder Mensch einmal,
mehrmals oder ständig im Leben mit Darmbeschwerden zu tun hat. Die
Verschlackung ist zu einem globalen Phänomen geworden, verursacht
durch eine permanente Fehlernährung.
Unter Verschlackung ist zu verstehen, dass sich zunächst im Darm,
besonders im Dickdarm, unverdauliche und nicht ausscheidbare Stoffe
festsetzen und dauerhaft als Ablagerung liegenbleiben. Bei der Festsetzung
dieser unverdaulichen und für den Darm schwer transportablen Nahrungsreste
spielen das Gewicht der konzentrierten, hochkalorischen Nahrungsstoffe,
Verklebungen, Zähigkeit und Lähmung der vegetativen Funktionen durch
toxische Einwirkung eine Rolle. Sind solche Reste im Darm einmal
liegengeblieben, lagern sie sich meistens dort ab und werden durch
die darmeigene Bewegung nicht mehr selbsttätig ausgeschieden. Wenn
keine verbesserte Darmausscheidung erfolgt, verbleiben sie häufig
ein Leben lang an Ort und Stelle und stellen so eine dauerhafte
Quelle von Giftstoffen durch Gärungs- und Fäulnisprozesse dar.
Einmal abgelagerte Darminhalte fangen neu hinzukommende Nahrungsreste
ab und vergrößern so langsam und stetig die Ablagerungsdepots im
Darm. Dieser Vorgang führt in eine chronische Verstopfung, die zwar
weitere Darmausscheidungen von frischem Stuhl ermöglicht, die eingelagerten
Restdepots jedoch selbsttätig nicht mehr zur Ausscheidung bringt.
Die übliche fettreiche und ballaststoffarme Zivilisationskost führt
unvermeidlich in diese Entwicklung der Darmverschlackung und -verstopfung.
Die Zerstörung des Milieus durch gärende und faulende Schlacken
im Darm und die dadurch bedingte Veränderung der Mengenverhältnisse
und Artenform der Mikrobenflora auf diesem Boden, nennt man Dysbiose,
die nur durch Sanierung des Milieus, also Entschlackung des Darmes,
behoben werden kann.
Wenn Störungen der Darmfunktion auftreten oder das Allgemeinbefinden
beeinträchtigt ist, können wir feststellen, dass sich auch das gesunde
Gleichgewicht der Darmflora verändert hat. Entsteht nun durch den
überwiegenden Genuß industriell gefertigter Nahrung eine übermäßige
Verschlackung im Darm und damit Gärungs- und Fäulnisprozesse, haben
wir dysbiotische Verhältnisse. Deren giftigen Abfallprodukte und
Gase kommen über Rückresorption der Schleimhäute in den Blut- und
Lymphkreislauf. Diese Autointoxikation aus dem Darm führt zu einer
Vergiftung, welche die Ausscheidungsorgane Leber, Nieren, Lunge,
Haut und Schleimhäute mit ihren toxischen Stoffen überfordert. Es
entsteht ein Rückstau in das Bindegewebe. Bis zu einem gewissen
Grad kann der Körper diese Schlacken deponieren und deren toxische
Einwirkung im Ruhezustand tolerieren. Ist das `Faß´jedoch voll,
beginnt es überzulaufen und das Symptom der Ausscheidung (z.B. Allergie,
Asthma, chronische Bronchitis, Nasennebenhöhlenentzündungen, Blinddarm-,
Mandelentzündung usw.) kommt zum Ausbruch.
Ist die toxische Deponie der Schlacken verbunden mit zähklebriger
Verschleimung, so erreicht der Körper nicht die für die Ausscheidung
nötige Mobilisierung der Ablagerungen, und das Immunsystem bleibt
in seinem Kampf gegen die Körperfremdstoffe erfolglos. Mit der Zeit
verbraucht sich die Regenerationskraft, indem das Immunsystem unterliegt
und reaktionsschwach wird, so dass der durch die unvermindert toxische
Schlackeneinwirkung bewirkte Abbau von Körperzellen und gewebe überhand
nimmt: Der Organismus verfällt in Degeneration. Zahnkaries, Knochenabbau,
Gelenkschädigungen, Immunschwäche und allgemeine Krankheitsanfälligkeit
sind die Merkmale.
Die im Lauf der Degeneration auftretenden Erscheinungen, die wir
medizinisch als Krankheiten sehen, können nur als Symptome gesehen
und verstanden werden. Denn was nützt es, einen durch Toxikose bedingten
Gelenkrheumatismus mit chemischen Antirheumatika, Schmerzmitteln,
Salben, womöglich operativ zu behandeln, wenn der Motor der Erkrankung,
die Verschlackung und Vergiftung des Körpers unverändert weiterläuft?
Der Darm: Kanal der Nahrung und Gefühle
Weg der Nahrung: Aufnahme, Verdauung und Ausscheidung
Der Weg der Nahrung in unserem Organismus beginnt mit der sinnlichen
Wahrnehmung von Appetit und Hunger. Appetit und Hunger sind nicht
das gleiche. Hunger ist das gesteigerte Verlangen nach Nahrung in
einem ausgezehrten Zustand. Es besteht bereits eine gewisse Notsituation,
die eine Dringlichkeit des Bedarfs beinhaltet und sich zum Heißhunger
als Suchtsympton steigern kann. Appetit ist die physiologische Anregung
der Sinne im Verlangen nach Nahrung, die eine differenzierte Auswahl
zu treffen vermag.
Schon beim Appetit und der Lust auf ein bestimmtes Lebensmittel
wird über neurohormonelle Vermittlung unser Verdauungssystem unter
Beteiligung der Drüsen vorbereitend aktiv. Der Vorgang des Kauens
kann als erster Verdauungsschritt angesehen werden. Wie gut die
Nahrung verdaut wird, wird schon mit dem, was nach dem Kauen hinutergeschluckt
wurde, entschieden. Unser Gebiß ist für den Abbiß und das folgende
zermahlen von Nahrungsrohstoffen gebaut.
Der beim Kauen zermahlene, eingespeichelte Speisebrei wird über
die Speiseröhre in den Magen hinuntergeschluckt. Der Magen ist ein
erweitertes Hohlorgan, also die erste Depotstation, wo Nahrung im
Verdauungsprozeß länger verweilen kann (normal ½ bis 5 Stunden).
Zulange Verweildauer von Nahrung im Magen führt zu Übersäuerung
und resultiert aus zu fett- und eiweißkonzentrierter Kost.
Ein zu hoher Eiweißgehalt in der Nahrung führt zu ungünstig verlängerter
Verweildauer im Magen, übermäßiger Säureproduktion mit der Folge
allgemeiner Übersäuerung und einer Erschöpfung der Produktionskapazität
für Pepsinogen, so dass die Eiweißverdauung bei einem Überangebot
an isolierten Eiweißen auch unvollständig bleibt. Die Propaganda
eines übermäßigen Eiweißbedarfs ist daher nicht korrekt, denn ein
zu hohes und einseitiges unsynergistisches Monoeiweißangebot stellt
die Ursache für bestimmte Krankheiten dar. Sie sollten daher stets
auf verschiedene Arten von Eiweis und Qualitätsproteine, wie in Triple ProteinShake
achten!.
Aus dem Magen gelangt der saure Speisebrei in den ersten Abschnitt
des Dünndarms, den Zwölffingerdarm (Duodenum). In diesem Abschnitt
entfaltet die Schleimhaut die stärkste Drüsenaktivität des gesamten
Verdauungskanals. Das Produkt ist ein basisches Sekret, angereichert
mit verschiedenen Enzymen für den weiteren Eiweiß- und Kohlehydrateabbau.
Die Sekretmenge kann bei Bedarf über 10 l am Tag erreichen. Über
Rückresorption der nachfolgenden Darmabschnitte erfolgt die Wiederaufnahme
des Speichel-, Magen- und Darmsekretes in den Körperkreislauf (Recycling).
Dabei enthalten sind Gallensekret aus der Leber und enzymatisches
Verdauungssekret aus der Bauchspeicheldrüse, die in einem gemeinsamen
Gang in den Zwölffingerdarm münden.
Die hauptsächliche Verdauungsarbeit wird in diesem Abschnitt des
Dünndarmes geleistet: Abbau der Nahrungsbestandteile in resorbierbare
Moleküle und Weitertransport der nicht verdauten Reste zum Übergang
in den Dickdarm.
Im unteren rechten Bauchraum geht der Endabschnitt des 7 Meter langen
Dünndarms, das Ileum (Krummdarm), in den Dickdarm (Colon) über.
Vegetativ reflektorisch geregelt ist die Übergabe des hier dünnflüssigen
bis breiigen Darminhaltes aus dem Dünndarm in das Colon durch einen
Schließmuskel, die Bauhin-Klappe. Unter normalen Bedingungen ist
dieses Tor nur einbahnig zum Colon durchgängig. Die Mündung liegt
etwas oberhalb des Blinddarmes, der den hereinfließenden Speisebrei
auffängt. Der Blinddarm mündet in den Wurmfortsatz (Appendix), der
keinen Darmanteil bildet, sondern als lymphatisches Organ ein wichtiges
Glied des Immunsystems darstellt. Er fungiert als Anzeiger des Milieus
und ist damit eine wichtige Schaltstelle für notwendige Immunreaktionen
bei Milieustörungen.
Der Dickdarm ist der Abschnitt des Verdauungskanals, in dem die
Ausscheidung der unverdauten Nahrungsreste vollzogen wird. Ein Heer
von Darmmikroben sorgt für den Umbau des Darmbreies zu Stuhl. Im
Gegensatz zum Dünndarm ist das Colon von Darmsymbionten reichlich
besiedelt, die Sie hin und wieder mit Antiparasitenmittel in Schach halten sollten.
Die eigentlichen Aufgaben des Colon sind die Eindickung des Darminhaltes
zu einer geformten Stuhlmasse durch Entzug von Wasser
und der darin gelösten Stoffe (Mineralien, Verdauungsprodukte
aus der Nahrung, Abbau- und Abfallprodukte aus dem mikrobiellen
Stoffwechsel, der Weitertransport der Schlacken zum Darmausgang
sowie die Ausscheidung durch rhythmische Perestaltik.
Stuhl aus konzentrierter, verschlackender Stärke und Eiweißnahrung
neigt dazu, im Darm zu verkleben und sich übermäßig zu verfestigen,
dadurch in den Darmtaschen liegen zu bleiben und sich dort einzulagern.
Bei überwiegend konzentrierter Ernährung (Stärke, Fett, Eiweiß,
Zucker und gekochter Nahrung) kann ein Depot von mehreren Kilogramm
anwachsen.
Ohne eine umfassende Darmsanierung, idealerweise mit der Colon-Hydro-Therapie,
lassen sich solche hartnäckigen Ablagerungen durch selbsttätige
Darmarbeit und Ernährungsumstellung allein häufig nicht mehr beseitigen
und belassen den Darm auf Dauer in einem aktionsträgen und funktionsschwachen
Zustand.
Der Darm als Hauptimmunorgan
Das Immunsystem
Um die herausragende Bedeutung der Colon-Hydro-Therapie für unser
Immunsystem ermessen zu können, erscheint es wichtig, zunächst einige
grundlegende Kenntnisse zur immunologischen Abwehr zu vermitteln.
Unter dem Immunsystem versteht man die Gesamtheit der im Körper
befindlichen lymphatischen Organe (Thymus, Milz Lymphknoten, Peyer`sche
Plaques) und das dazugehörige Lymphgefäßsystem.
Das Lymphgefäßsystem bildet ein geschlossenes Einbahnsystem, in
dem die Lymphe (Blut- und Gewebeflüssigkeit) nicht zirkuliert, sondern
stets in einer Richtung abfließt, d.h. die Lymphe wird wieder dem
Blutkreislauf zugeführt. Die Lymphe enthält die gleichen chemischen
Bestandteile wie das Blut, aber in anderen Mengenverhältnissen.
Zu den Aufgaben der Lymphe gehört die Vermittlung des Stoffaustausches
zwischen dem Blut und den Zellen, die von den Blutkapillaren (kleine
Blutgefäße) nicht direkt erreicht werden. Die Lymphknoten sorgen
somit für die Immunabwehr des Körpers. Sie sorgen besonders für
die Entgiftung des Körpers.
Wodurch kann das Immunsystem beeinträchtigt werden? Die nach enzymatischer
Nahrungsaufspaltung aus dem Darmbereich anfallende Lymphe wird über
das in den Darmwänden befindliche Lymphsystem, dem unser größtes
lymphatisches Organ, die "Peyer´schen Plaques" (80 Prozent unseres
Immunsystems) zwischengeschaltet ist, dem wichtigsten Entgiftungsorgan,
der Leber, zugeführt. So ist es leicht vorstellbar, dass die im Darm
durch Fehlernährung permanent anfallenden Toxine (Giftstoffe), die
in den Darmwänden lokalisierten Peyer´schen Plaques massiv blockieren
können, bevor sie die Entgiftungsstation ´Leber´ erreicht haben.
Unglücklicherweise spüren wir diese, unsere Zellfunktionen sehr
negativ beeinflussenden Vorgänge erst viele Jahre später - durch
das ´plötzliche´Auftreten von Krankheitssymptomen- da der menschliche
Körper über lange Zeit in der Lage ist, diese Vergiftungen und Blockierungen
des Immunsystems anderweitig auszugleichen.
Treten Krankheiten auf wie:
Allergien
Chronische Hauterkrankungen
Rheumatische Erkrankungen
Infektanfälligkeit
Psychische Erkrankungen
ist dies nichts anderes als die Folge langjähriger Blockierung unseres
Hauptimmunorgans Darm.
Die infolge permanenter Fehlernährung - zu viel/zu süß/zu fett - im
Darm durch Fäulnis und Gärung anfallenden krankmachenden Giftstoffe
werden durch mehrfache Dickdarmspülungen mit dem Colon-Hydro-Therapie-Gerät
bei gleichzeitiger Ernährungsumstellung langsam aber sicher eliminiert.
Der Darm: unser wichtigstes vegetatives Organ
Um die einzelnen Vorgänge im gesamten Ablauf zu koordinieren,
wird der Verdauungstrakt durch das vegetative Nervensystem und die
Hormone reguliert. Die vegetative Versorgung der Verdauungsorgane
Magen, Dünndarm, Dickdarm einschließlich der angeschlossenen Verdauungsdrüsen
Leber, Bauchspeicheldrüse und Speicheldrüsen sichern über 100 Millionen
Nervenzellen.
Das vegetative Nervensystem erfüllt zwei miteinander untrennbar
verbundene Aufgaben: Es erfühlt das im Darm und Zellgewebe der beteiligten
Organe aktuell herrschende Milieu, beeinflußt durch von außen zugeführte
Wirkstoffe (Nahrung), vermittelt diese Information über elektro-
und lichtenergetische Impulse an die vegetativen Regulationszentren
im zentralen Nervensystem (Medulla Oblongata, Hypothalamus und Thalamus,
Limbisches System) und leitet die Regulationsimpulse aus den Zentren
in die Körperperipherie, das Verdauungssystem zurück.
Es bildet also einen Regulationskreislauf vom Grundsystem des Bindegewebes
in die Körperperipherie über das zentrale Nervensystem wieder in
die Peripherie. Der Verlauf offenbart, wie Psyche und Körper vegetativ
besonders repräsentiert im Verdauungssystem, eine Körperwesenseinheit
bilden: Nicht nur die Nahrung und Nahrungsergänzung, wie Nährstoffe-fürs
Gehirn , auch Sorgen und die Liebe gehen durch Magen und Darm!
Die Verbindung zwischen Psyche und Darmfunktion läßt sich auch anatomisch
verfolgen: Vegetative Nervenbahnen gelangen über Umschaltungen im
Thalamus aus dem Darm in das Limbische System im Schläfenhirn, dem
emotionalen Zentrum im großhirn.
Aus den dargelegten Zusammenhängen wird deutlich, welche Bedeutung
der Darm für unsere Gesundheit, bei der Entstehung von Krankheiten,
chronisch entzündlicher (Infektionskrankheiten und Rheumatismus)
oder degenerativer (Osteoporose, Krebs) Form einnimmt.
Auch im Bereich der seelischen Störungen in Form von Ängsten, Depressionen,
Unruhe, Schlaflosigkeit oder übermäßiges Schlafbedürfnis spielt
der Darm eine mitwirkende, wenn nicht sogar eine ursächliche Rolle.
Mehrjährige Erfahrung an Hunderten von Patienten mit der Colon-Hydro-Therapie
hat gezeigt, dass so manche festgefahrene, über Jahre erfolglos betriebene
Psychotherapie daran gescheitert ist, dass eine umfassende Darmsanierung
unberücksichtigt blieb. Erst die Darmsanierung mit paralleler psychotherapeutischer
Betreuung sorgte für die Lösung scheinbar unlösbarer Konflikte und
emotionaler Hemmungen.
Ein für das Milieu im Darm wichtiger Faktor ist die optimale Passagezeit
der Nahrung. Je länger sie dauert, um so mehr Gärung und Fäulnis
durch Verwesung tritt ein. Eine normale Passagezeit bei richtiger
Ernährungsweise beträgt 24, maximal 36 Stunden in einem gesunden
Darm. Längere Passagezeiten bewirken Verstopfungen und Ablagerungen
mit der Folge chronischer Selbstvergiftung. Die psychischen Auswirkungen
sind Antriebslosigkeit, chronische Müdigkeit, Leistungs- und Konzentrationsschwächen,
Depressionen, Apathie. Sie können die Passagezeit der Nahrung
optimal mit Massebildnern unterstützen.
Wenn wir krank werden... Ursachen und Symptome
Was sind chronische Erkrankungen?
Krankheiten sind der Ausdruck biologisch zweckmäßiger Abwehrvorgänge
gegen von außen kommende und im Körper entstandene Gifte bzw. der
Ausdruck erlittener Giftschäden, die der Organismus zu regulieren
versucht.
Gesundheit ist dagegen als das Freisein von Giftstoffen oder Giftschädigungen
zu bezeichnen. Ziel einer ganzheitstherapeutischen Behandlung ist
stets die Beseitigung von Giftschäden, wie sie durch verschiedene
Zivilisations- und Umweltschäden zustandekommen.
Chronische Erkrankungen sind folglich das Ergebnis permanenter Giftstoffbelastung
des Körpers, ohne das diese Belastung in den meisten Fällen wahrgenommen
wird. Erst das Auftreten von krankhaften Symptomen veranlaßt uns,
über das eigene Befinden nachzudenken und eine Untersuchung mit
anschließender Behandlung in die Wege zu leiten.
Am Anfang stehen oft scheinbar harmlose Symptome und Befindungsstörungen
wie Abgeschlagenheit, Leistungsknick, Stimmungslabilität, rezidivierender
Juckreiz, wechselnde Muskel- und Gelenkbeschwerden etc., die sich
im weiteren Verlauf, sofern man sie ignoriert, als ernsthafte chronische
Erkrankungen manifestieren können, welche durch die Colon-Hydro-Therapie
verbessert und beseitigt werden können.
Stoffwechselstörungen (Bauchspeicheldrüsen- oder
Gallenbeschwerden)
Übermäßiger Medikamenten- oder Alkoholkonsum
Wie wir gesund werden... Die Colon-Hydro-Therapie
Geschichte der Darmhygiene
Die Bedeutung des wichtigsten `ausleitenden´Organs unseres Körpers
und seine störungsfreie Funktion waren schon lange vor unserer Zeitrechnung
bekannt. Spülungen des Dickdarms zählen zu den ältesten Verfahren
der Medizin. Frühe Kulturen erkannten schon in der Vorzeit die zentrale
Bedeutung unseres Verdauungssystems bei Krankheit sowie für Gesundheit
und Wohlbefinden.
Die Formulierungen "Der Tod sitzt im Darm" oder "alles Übel sitzt
im Darm" sind uns alle bekannt. dass Krankheiten durch Überbelastung
des Darmes entstehen können, ist dem heutigen Menschen kaum bewusst,
und dabei ist es das am weit verbreiteste und verhängnisvollste
Leiden des modernen Menschen.
Erst zu Beginn des 20. Jahrhundert begann die Entwicklung des subaqualen
Darmbades, da man der Meinung war, dass im Zuge der chronischen Obstipation
auftretenden Fäulnis- und Gärungsprozesse wesentliche Ursachen vorzeitigen
Todes seien. Es entstand damals auch schon die Hypothese einer vom
Darm ausgehenden Selbstvergiftung.
Anfang der 80er Jahre wurde dann die Colon-Hydro-Therapie aus den
USA in Deutschland eingeführt. Die Colon-Hydro-Therapie hat den
Vorteil einer unkomplizierten, aber sehr wirkungsvollen Durchführung.
Da es heute kaum einen Menschen mit einer reibungslosen Darmfunktion
gibt, und die Mehrzahl an einer gestörten Zusammensetzung der Darmbakterien
leidet, können die unterschiedlichsten Krankheiten, wie schon vorhergehend
aufgeführt, einem nicht funktionierenden Darm zugeschrieben werden.
Wirkungsweise der Colon-Hydro-Therapie
Wir haben mit der Colon-Hydro-Therapie eine Möglichkeit,
den Darm, genauer den Dickdarm in gefahrloser, einfacher Weise bei
geringsten Nebenwirkungen zu reinigen. Die Colon-Hydro-Therapie
entfernt auf wirksame Weise durch kontinuierliche Spülung mit vorgereinigten,
gefilterten Wasser angesammelten, stagnierten Stuhl mit Fäulnis-
und Gärungsstoffen, verweste, abgestoßene und nicht ausgeschiedene
Schleimhautreste, eingelagerte Chemikalien aus früheren Medikamenteneinnahmen
und aufgenommenen Giftstoffen (Schwermetallbelastungen aus Amalgamfüllungen,
blei- und cadmiumhaltigen Umweltgiften usw.) Wurmnester sowie unerwünschte,
pathogene Mikroben z.B. Darmpilz von Wänden und Taschen des Dickdarmes.
Dadurch kommt es zur Entgiftung des toxischen Milieus, bei gleichzeitger
Entlastung des Immunsystems. Zusätzlich wird die Regeneration
durch die peristaltische und resorbtive Darmaktivität gesteigert,
die Ausscheidung verbessert, die Immunabwehr gestärkt und die
Aufnahmefähigkeit der Darmschleimhaut für geeignete Darmnährstoffe,
wie in guten Bifidoformeln
, wieder hergestellt.
Spülungen mit Wasser, die in erweiterten Taschen liegende und mit
der Darmwand verklebte Schlacken beseitigen, sorgen gleichzeitig
für eine Belebung des trägen Darms, indem die Peristaltik und Gesamtfunktion
angeregt wird. Es kommt einer Art "Darmtraining" gleich. Der belastete
und gerade dadurch träge gewordene Darm ist ohne geeignete Hilfsmaßnahme
außerstande, seine Belastungen selbsttätig jemals wieder loszuwerden.
Das Wasser wird - mit gelöstem Stuhl - zum größten Teil über den
Darm noch während der Behandlungssitzung oder unmittelbar im Anschluß
auf der Toilette ausgeschieden. Zum geringen Teil wird es über die
Darmschleimhaut per Resorption dem Kreislauf zugeführt und innerhalb
kürzester Zeit über die Nieren ausgeschieden. Der Reiz durch Wasserdehnung
auf die Darmwand wirkt jedoch nach, was sich im Lauf wiederholter
Behandlungen u.a. durch eine verbesserte Darmarbeit bemerkbar macht.
Im übrigen werden Erweiterungen eines schlackenbelasteten Darmes
im Verlauf der Colon-Hydro-Therapie durch die verbesserte Darmarbeit
zurückgebildet, da die aufblähenden Gase zur Ausscheidung gebracht
werden und somit der Darminnendruck entscheidend reduziert wird.
Bei fachgerechter Anwendung der Colon-Hydro-Therapie haben Einflüsse
auf das Elektrolytverhältnis im Organismus keine Bedeutung für Störungen
der Homöostase oder nennenswerte Nebenwirkungen. Dies gilt allerdings
unter der Voraussetzung, dass reines Wasser ohne wietere Zusätze
zur Anwendung kommt. Jeder Zusatz (Sauerstoff, Medikament usw.)
verändert den Wirkfaktor in der Anwendung.
Durchführung der Darmspülung in der Praxis
Voraussetzung für eine erfolgreiche Darmspülung in
der Praxis ist ein störungsfreier und ruhiger Behandlungsraum. Eine
Toilette muß in der Nähe sein. Beruhigende Bilder und Entspannungsmusik
unterstützen die Entspannung des Patienten. Nur unter derartigen
Bedingungen fühlt sich der Patient frei, geborgen und kann loslassen.
Während der Colon-Hydro-Therapie liegt der Patient bequem in Rückenlage
auf einer Behandlungsliege, zuvor wurde in Seitenlage ein Kunststoffröhrchen
mit Gel bestrichen und vorsichtig in den Darm eingeführt. Das Kunststoffröhrchen
ist über ein Schlauchsystem mit dem Behandlungsgerät verbunden.
Über das Gerät werden die Wasserzufuhrmenge und der Druck der Wasserstände
sowie die Wassertemperatur geregelt. Ein Manometer zeigt den Druck
des zugeführten Wassers an, er entspricht dem Druckanstieg im Colon.
Wegen des Warmwasserreizes sollte vor Beginn der Behandlung die
Blase entleert werden.
Durch das Schlauchsystem fließt das Wasser mit unterschiedlicher
Temperatur in den Darm ein. Mit einer speziellen Darmmassage (Colonmassage),
die sehr gefühlvoll vorgenommen werden sollte, wird eine gleichmäßige
Verteilung des Wassers im Colon erzielt, wobei der erfahrene Therapeut
die Problemzonen ertastet und von festsitzenden und verhärteten
Kotbestandteilen und anderen Gewebeteilen befreit. Diese werden
sodann gleichmäßig über ein geschlossenes System in den Abfluß geleitet.
Der Therapeut ist während der gesamten Therapie selbstverständlich
anwesend. Die Wassertemperatur ist variabel, meist bewegt sie sich
zwischen 24 und 40 Grad. Das warme Wasser löst Spasmen, während
das kühle Wasser den trägen Darmbereich wieder aktiviert. Bei blasenempfindlichen
Patienten wird das Wasser natürlich nicht soweit gekühlt, das liegt
im Ermessen des Therapeuten, der immer im Gespräch mit dem Patienten
ist.
Durch die Behandlung kommt es zu einer Abschwellung der Schleimhautabschnitte,
Überblähte Darmschlingen, die zum Zwerchfellhochstand führen und
dadurch Herzsensationen, Tachycardie und Hypertonie auslösen können,
werden durch die Entleerung normalisiert. Die auflösende Wirkung
des Wassers und die unterschiedliche Temperaturreizung des Darmes
haben zur Folge, dass dieser wieder normal zu arbeiten beginnt und
aus eigener Motorik den angesammelten und stagnierten Darminhalt
weiterbefördern kann.
Normalerweise erzeugt die Colon-Hydro-Therapie keine Schmerzen oder
Krämpfe und wird von dem Patienten als angenehm und wohltuend empfunden.
Durch das Sichtfenster des Gerätes kann das zurückfließende Wasser
mit dem gelösten Darminhalt beurteilt werden. Oftmals werden Nahrungsreste
ausgespült, die bereits vor Wochen/Monaten gegessen wurden.
Ebenso werden sehr oft Kotsteine und Ablagerungen beobachtet, die
von jahrealten Schlakkenablagerungen herrühren. Das verzweigte Schlauchsystem
besteht aus Einwegmaterial, um Kontaminationen durch vorhergehende
Behandlungen auszuschließen.
Die ersten drei bis fünf Spülvorgänge sollten mit warmen Wasser
bei ca. 38 Grad durchgeführt werden. Ist der Darm gefüllt und besteht
ein Einverständnis zwischen Therapeut und Patienten, so wird der
Darm dann entlastet. Wie schon angedeutet, kann man zwischen kühlen
und warmen Spülungen wechseln, um eine verstärkte Entspannung als
auch eine Spannung sowie eine tätige Peristaltik zu erzeugen. Es
ist schon erstaunlich, welche Menge Stuhl und Ablagerungen verstärkt
ausgetrieben werden können.
Insgesamt dauert die Therapie ca. 45 Minuten bis 1 Stunde. Sehr
wichtig ist die psychologische Führung des Patienten während der
vorgenommenen Therapie, ebenso wichtig ist aber auch die Darmmassage.
Die Entspannungsmusik kann zusätzlich die Entkrampfung unterstützen.
Es sollte also alles in einem harmonischen Einklang stattfinden.
Die Colon-Hydro-Therapie sollte dreimal wöchentlich in Kombination
mit Darmnährstoffen, wie in Massebildnern stattfinden. Die eigentliche Dauer und Anzahl der Maßnahmen
und der Lebensart, also die gesamte Behandlung, wird individuell
mit dem Patienten besprochen und gestaltet, je nach den vorliegenden
individuellen Problemen.
Unterstützende Maßnahmen bei der Colon-Sanierung
Eine sehr wichtige Bedingung für den bestmöglichen
Wirkungsgrad einer Spülung ist die Entspannung des Patienten. Sie
wird am besten herbeigeführt durch die vom Therapeuten angeleitete
Einübung der Bauchatemtechnik, die das in Anspannung verharrende
Zwerchfell wieder in den natürlichen Atemvorgang einbezieht und
im Zuge der befreiten Ausatmung das Loslassen der muskulären und
psychischen Anspannung ermöglicht.
Unterstützend wirken dabei mentale autogene Entspannungsübungen,
die unter Vorgaben des Therapeuten auf alle Körperbereiche, besonders
aber auf Darm und Gedankenruhe, ausgerichtet werden können und so
den vegetativen Energiefluß in Gang setzen. Auch die Fußreflexzonenmassage
und direkte Bauchmassage mit geeigneten Techniken haben sich zur
Anregung der Darmperistaltik bewährt.
Alle beschriebenen Maßnahmen führen über Entspannung des vegetativen
Nervensystems zur Anregung der Darmfunktion, die zur Ausscheidung
des infundierten Wassers und der gelösten Schlacken notwendig ist.
Was den Behandlungserfolg fördert
Die wichtigste Voraussetzung für das optimale Gelingen
der Colon-Hydro-Therapie im Sinne einer Reinigung des gesamten Körpers
ist aber eine ausgeprägte Motivation des Patienten für einen Lebensweg
im Einklang mit den natürlichen körperlichseelischen Grundbedürfnissen.
Eine positive Einstellung zu sich selbst und dem Leben gegenüber
sollte in der Person ausgelegt sein, wird jedoch im Prozeß der Entgiftung
auch spürbar gefördert und entwickelt.
Was behindert den Behandlungserfolg
Eine Colon-Hydro-Therapie läßt sich auf Verordnung
gegen den Willen des Patienten oder bei mangelnder Motivitation
für den Reinigungsprozeß kaum erfolgreich durchführen. Zweifel,
gegnerische Einstellung zum Therapieverfahren oder auch Therapeuten
verhindert die nötige Entspannung und das Vertrauen, das vom Patienten
eingebracht werden muß. Wenn Bemühungen fehlschlagen, Vertrauen
und Willen für den Weg und in die Person des Therapeuten aufzubringen,
ist kein befriedigendes Behandlungsergebnis zu erwarten.
Für den erfolgreichen Prozeß der Darmsanierung und Körperreinigung
(auch die Seele) hat es sich als hinderlich erwiesen, wenn Patienten
neben der Colon-Hydro-Therapie noch andere Behandlungen intensiv
in Anspruch nehmen. Da die Entgiftung mit dem Ziel der Regeneration
des Organismus im Vordergrund steht, wirkt etwa eine regelmäßige
Einnahme von Medikamenten kontraproduktiv bei der Ausscheidung von
Schlacken. Oft ist gerade bei längerer Einnahme von Medikamenten
das Wohlbefinden beeinträchtigt. Die Erfahrung zeigt, dass eine Übermedikation
häufiger vorkommt und eine Entlastung schon durch Verringerung der
Dosis oder Absetzen eines überflüssigen Medikaments eintritt.
Sofern möglich und sinnvoll, ist eine medikamentenfreie Darmsanierung
die beste Voraussetzung für den Erfolg der Entgiftung und Möglichkeit
der Regeneration.
Wann sollte die Colon-Hydro-Therapie nicht durchgeführt
werden?
Nach kürzlich erfolgten Operationen, insbesondere
im Bauchraum, die weniger als ein halbes Jahr zurückliegen. Unterbleiben
muß eine Behandlung auch bei künstlichem Darmausgang, chronischer
Dickdarmentzündungen (Colitis Ulcerosa, Morbus Crohn im akuten Schub),
bei Koliken oder Darmverschluß.
Ebenso ist bei bestimmten Krankheitszuständen wie Epilepsie oder
Psychosen eine Colon-Hydro-Therapie nicht ratsam. Bei schweren Krankheitsbildern
und Zuständen im Endstadium einer tödlichen Krankheit kann die Colon-Hydro-Therapie
Linderung des Leidens verschaffen, sollte jedoch im klinischen oder
stationären Rahmen erfolgen.
Ausscheidungsreaktionen und der Prozeß der Entgiftung
Die Behandlungssitzungen vermitteln dem Patienten
ein Gefühl der Erleichterung, das sich zuweilen zur Euphorie steigern
kann, da die erste Entlastung vom stagnierten Stuhl im Bereich des
Enddarmes befreiend wirkt. In den folgenden Sitzungen, während man
mit den Wasserspülungen im absteigenden Dickdarm vordringt und in
den Querdarm gelangt, legt sich allmählich das Hochgefühl wieder
und ein Gefühl der Ernüchterung - im wahrsten Sinne des Wortes -
breitet sich aus, etwa bei der achten bis zehnten Sitzung erfährt
der Patient das wirkliche Ausmaß seiner Belastung am eigenen Leib.
Ausmaß und Menge der durchschnittlichen Darmbelastungen sind weitaus
größer, als sich der einzelne vorstellen kann. Wenn das Problem
einer eigenen Darmbelastung überhaupt wahrgenommen wurde, wird es
in seiner Bedeutung der körperlichseelischen Beeinträchtigungen
meistens unterschätzt. Die meisten Menschen haben keine Vorstellung
davon, wie es sich anfühlt, vollkommen frei von Darmbelastungen
zu sein. Außerdem ist kaum jemandem bewusst, wie belastet der Darm
und damit die Gesundheit ist.
Etwa um die zehnte Behandlungssitzung wird klar, dass eine Entgiftung
des Darmes mit einer Behandlungsserie von 10 oder auch 15 Spülungen
nicht erfolgreich abgeschlossen werden kann, wenn ein Leben dahintersteht,
in dem eine verschlackende und belastende Ernährung meist von Geburt
an zum Alltag gehört. Nicht zu vergessen das Fehlverhalten mit dem
Darm auch im sexuellen Bereich.
Der Querdarm ist der Abschnitt des Colon, der durchschnittlich die
schwersten Altlasten trägt, deswegen überdehnt ist oder durchhängt
(Blähungen), oft bis ins Becken hinein. Es ist nicht allzu selten,
dass die fäkalen Einlagerungen im Querdarm mehrere Kilogramm betragen
und durch darmeigene Peristaltik nicht mehr bewegt werden können.
Kommt man mit den Spülungen in diese Bereiche, erlebt der Patient
die bleiernde, schwere Trägheit seines Darmes unmittelbar körperlich.
Unter Umständen gestalten sich die Sitzungen weniger produktiv,
denn die Belastung und Verstopfung wird häufig erstmals im Leben
voll bewusst. Hier sind wiederholte Spülungen nötig, um die alte
verklebte und verkrustete Masse zu lösen und zur Ausscheidung zu
bringen.
In dieser Phase treten dann am häufigsten die ersten Entgiftungsreaktionen
auf, da die toxische Schlacke im Lösungsvorgang vermehrt Gase freigibt
und bei Ausscheidung zum Teil ins Blut und in die Lymphe übergeht.
Aus den Depots im Bindegewebe des übrigen Körpers lösen sich ebenfalls
Schlacken und kommen über Nieren, Haut und Schleimhäute zur Ausscheidung.
Das äußere Erscheinungsbild kann dann ein Schnupfen sein, ein grippaler
Zustand, möglicherweise mit umfassenden Symptomen wie Fieber, Gliederschmerzen,
Schwäche, Schweißausbrüche, Übelkeit, schlechtes Allgemeinbefinden
usw.
In diesem Stadium der Entgiftung ist es ratsam, die Spülungen solange
fortzusetzen, bis die Symptomatik abflaut und der Patient von gelösten
toxischen Schlacken befreit ist. Dieser Übergang von der überwundenen
Entgiftungskrise zur Regeneration wird oft zwiespältig erlebt. Einerseits
wird die aufkommende Stärkung, unter Umständen verbunden mit einem
intensiv erfahrenen Gefühl der Leichtigkeit und Kraft erlebt, andererseits
überlagert diesen Aufschwung noch eine Weile die Beklemmung über
die KörperErfahrung der Entgiftung.
Wird ernsthaft das Ziel verfolgt, den Dickdarm weitestgehend von
seinen schlackigen Altlasten zu sanieren, wird der Entgiftungsprozeß
Erfahrungsgemäß mehrere Behandlungen in Anspruch nehmen.
Es ist wunderbar, dass die Colon-Hydro-Therapie zur Verfügung steht,
um bereits eingetretene Schäden zu begrenzen und dem Körper zu helfen,
seinen Selbstheilungsprozess zu stärken und voranzutreiben. Wer
wirklich gesund bleiben will, der muß sich darüber im klaren sein,
dass nur er selbst es in der Hand hat, seine krankmachenden Lebensgewohnheiten
aufzugeben und sie durch ein sozusagen vitales Lebensmanagement
zu ersetzen. Das soll nicht bedeuten, dass vom Tage der Einsicht
an der absolute Verzicht auf alle möglichen weltlichen Genüsse erfolgen
muß.
Aber in einem gewissen Zeitraum sollten schon einige tiefgreifende
Umstellungen erfolgen, von denen manches in den langfristigen Lebensplan
mit aufgenommen werden kann. Ernährung, Kommunikation und soziale
Kontakte sind ebenfalls für die Gesundheit förderlich. Austausch,
Mitgefühl und herzliches Beisammensein sollte jeder im Leben Rechnung
tragen. Der Sinn unseres Lebens erfüllt sich erst dann vollständig,
wenn wir das Leben mit anderen teilen. Dadurch vermehrt sich der
Lebenswert.
Wir hoffen, Ihnen mit dieser Broschüre ausführlich Aufschluß über
die Handhabung der Colon-Hydro-Therapie gegeben zu haben und Sie
daraus Ihre eigenen Erkenntnisse gewinnen konnten, um somit wirklich
wieder Ihre volle Gesundheit herzustellen.
Was bewirkt die Colon-Hydro-Therapie
Darmsanierung durch Aufnahme von Nährstoffen
Nach erfolgter Reinigung kann der Körper die Nährstoffe aus den
Lebensmitteln, die Sie zu sich nehmen wieder absorbieren. Und Sie
werden sehr erstaunt sein, wie wenig Essen man in Wahrheit braucht.
Nachdem sie die Reinigung hinter sich hatte, aß eine Dame zwei Jahre
lang nur eine einzige, winzige, Mahlzeit pro Tag. Sie berichtete,
dass sie sich niemals zuvor in ihrem Leben geistig so wach gefühlt
habe. Niemals zuvor hatte sie sich derart wohl gefühlt. Unglaublich
viele Menschen absorbieren nur einen winzigen Bruchteil der Nährstoffe,
die sie zu sich nehmen - ganz egal, wie nahrhaft und opulent die
Speisen sind, die sie essen. Nach einer gründlichen Reinigung existiert
keine Mauer mehr, die die Nährstoffaufnahme verhindern könnte.
Darmsanierung durch zunehmende peristaltische Bewegung des Darmes
Die Zeitspanne, in der die Nahrung Ihren Darmtrakt passiert, ist
nach vollzogener Reinigung wesentlich kürzer. Solange der gereinigte
Zustand anhält, werden sie nicht mehr unter Verstopfung leiden und
es werden sich keine neuen Fäkalschlackenschichten heranbilden.
Essen, das den Darm rasch durchläuft, behält seine Feuchtigkeit
und wird dabei weder klebrig noch hart. Sie haben damit die Ursache
einer Vielzahl unangenehmer Probleme und Krankheiten auf einen Schlag
beseitigt.
Darmsanierung durch Beseitigen der Krankheitsursache
Sie haben zudem die Ursache von Verunreinigung und Gärung abgestellt
und obendrein Milliarden Krankheitserregern, Bakterien, Keimen und
Parasiten den optimalen Nährboden entzogen. Infolge dessen wird
Ihr Blut und damit jede Zelle Ihres Körpers nicht mehr ständig vergiftet.
Wichtige Organe müssen keine Arbeitsüberlastung und "Überstunden"
im Kampf gegen Giftstoffe mehr in Kauf nehmen. Nun kann der Körper
den in der Vergangenheit angerichteten Schaden in Windeseile reparieren.
Und das Wunder des Körpers ist, dass er sich selbst in Ordnung bringen
wird! Er braucht dazu lediglich Befreiung von den Fesseln der Verstopfung
(inneren Blockaden)sowie die entsprechenden Nährstoffe. Sobald die
Reparatur abgeschlossen ist, steht alle Energie zu Ihrer freien
Verfügung und Sie können sich auch geistig weiterentwickeln. Grandiose
Ideen, klares Denken, Freude und Liebe können nun vorherrschen.
Die Korrektur eines Darmvorfalls
Häufig verursachen Druck und Gewicht mehrere Lagen erhärteter Fäkalschlacken
in Zusammenarbeit mit der Schwerkraft nach einer gewissen Zeit ein
Vorfallen des querverlaufenden Dickdarms. Der Magen könnte dabei
in eine "Angelhaken-Stellung" zusammenfallen und durch Übersäuerung
weitere Verdauungsprobleme hervorrufen. Wie früher schon erwähnt,
könnte der Darmvorfall auch Druck auf tiefer liegende Organe ausüben,
was wiederum die Hauptursache für Blasenbeschwerden, Störungen in
Nervenzentren, Prostataleiden sowie die meisten Frauenleiden ist.
Alle diese Probleme können nach Beseitigung der Fäkalschlacken verschwinden,
wobei im einzelnen zusätzliche Kräuter oder körperliche Übungen
erforderlich sein können.
Verbesserung der Nervenfunktion
Durch die Wirbelsäule gehen Millionen Nerven. Wenn ein Wirbel verschoben
ist, kann ein eingeklemmter Nerv den Bereich ernsthaft beeinflussen,
in dem er endet. In ähnlicher Weise, jedoch weniger dramatisch,
verhält es sich mit den Reflexpunkten innerhalb des Darmes. Wenn
der Druck der Fäkalschlacken aus dem Darmtrakt beseitigt wird, ist
die Nervenleitung nicht mehr länger der Gefahr von Kurzschlüssen
ausgesetzt und es kommt nicht mehr zu Schmerzen am anderen Nervenende,
nämlich an der Wirbelsäule.
Darmsanierung durch Abbau von Fettleibigkeit
Häufig gelangen übergewichtige Menschen während der Reinigung an
einen Punkt, wo Lymphabflußbereiche von Blockaden befreit werden,
und es fließt plötzlich "eimerweise" Gewebsflüssigkeit ab. Die Glückspilze
werden dabei eine Menge überflüssiges Gepäck los. Das Lymphsystem
hat mehrere Abflüsse- aber der Dickdarm ist der wichtigste davon.
Wenn er mit Schlackenschichten vollgestopft ist, wird das Lymphsystem
blockiert, wodurch ein Rückstau entsteht. Das ist einer der Hauptgründe
für Fettleibigkeit. Wenn Giftstoffe nicht schneller ausgeschieden
werden, als sie entstehen, umschließt die schützende Lymphe die
giftigen Zellen mit ihrer eigenen Flüssigkeitssubstanz und lagert
sie irgendwo ein.
Die Säuberung des Verdauungskanals ermöglicht eine Reinigung des
Lymphsystems, des Blutes, des Gehirns sowie des gesamten Körpers.
Sie werden sich an verbesserter Gesundheit, Energie, Ausdauer, Stärke
und höherer geistiger Fitness, Wachheit und Aufmerksamkeit erfreuen
können. Letzten Endes werden Sie dadurch wahrscheinlich länger leben,
sich wohler fühlen und besser aussehen. Ihre Verdauung wird funktionieren
und alle Nährstoffe vollständig aufschließen, die sie jetzt mit
den nun wesentlich kleineren Nahrungsportionen zu sich nehmen -
Sie brauchen jetzt nicht mehr.
Darmsanierung durch Abnehmen im Bereich des Unterleibs
Fäkalschichten dehnen die Darmwand, speziell die des Dickdarms sehr
weit aus. Diejenigen, die ihren berühmten "Bierbauch" öffentlich
zur Schau stellen, diejenigen, deren Bauch über den Gürtel quillt
und diejenigen, die ihre Füße nicht sehen, wenn sie aufrecht stehend
nach unten schauen, sie alle tragen gefährlich dicke Schlackengebilde
in ihrem Darm.
Wenn die Schlackenschichten entfernt werden, sind die vorher extrem
weit gedehnten Darmwände weich und schlaff. Aber es gibt dennoch
Hoffnung auf ein normales und gesundes Äußeres - dank Kräutern.
Nach der Reinigung können Sie mit der Kräutermischung zur Darmregenerierung
bei richtiger Anwendung die Darmmuskulatur in ihre ursprüngliche
Position zurückbringen. Nehmen Sie 30Tage lang 2gehäufte Teelöffel
dieser Kräutermischung täglich. Das wird das Gewebe im Darmtrakt
straffen. Sie können auch einen Tee daraus kochen. Nehmen Sie dazu
etwas destilliertes Wasser und lassen Sie die Kräuter zehn Minuten
lang leicht sieden. Nehmen Sie etwa 2 Teelöffel auf einen Liter
Wasser. Trinken Sie niemals zu heiße Flüssigkeiten und kochen oder
erhitzen Sie Wasser niemals in Aluminiumgefäßen.
Eine Quelle dieses Textes finden Sie im Buch
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