empfiehlt die Kraft des Grünen Tees, als einen
von vielen Bestandteilen in vielen Formeln. Viele bewerten Grünen Tee
über als ein "Allheilmittel". Sicherlich hat grüner
Tee als Einzelwirkstoff schon sehr gute Wirkungen. Doch grüner Tee
ist bei weitem nicht alles.
Grüner Tee im Vergleich zu OPC
Erfahren Sie mehr zu den Hintergründen dieses von sich aus allein
schon einzigartigen Einzelwirkstoffs. Aus einem Referat
von Prof. Masquelier zum Thema Katechine erfahren wir: Grüner
Tee enthält Katechine und sonst nichts. Diese Katechine mögen
in ihrer Komplexität schwanken, aber es sind alles Monomere. Hingegen
wird in anderen Pflanzen, etwa der Weintraube, dem Ahorn und vielen anderen,
das Katechinmonomer synthetisiert, und dann verbindet es sich zu Zweier-,
Dreier-, Vierer- und manchmal Fünfergruppen, wenngleich dies selten
vorkommt. Diese Gruppen sind als oligomere Procyanidine bekannt oder OPC.
Erfahren Sie mehr zu den Hintergründen dieses von sich aus allein
schon einzigartigen Einzelwirkstoffs, ohne jedoch Grünen Tee überzubewerten
oder mit einseitigen Heilaussagen zu besetzen. :
Wirkstoffinformation Grüner Tee
Grüner Tee ist als Inhaltsstoff von
"Geheimtip"
- Nährstoffen wegen seiner antioxidativen Wirkung
schon lange bekannt. Als Radikalfänger hilft dieser
Einzelwirkstoff bei der Verhinderung von vorzeitiger Faltenbildung
in der gestessten Haut. Jetzt aber ist es Wissenschaftlern
der Cancer Research Foundation gelungen, Wirkstoffe im
Grünen Tee zu isolieren, die auch die Entstehung
von Krebs bremsen könnten. Bestimmte Inhaltsstoffe
können demnach offensichtlich ein wichtiges Botenprotein
blockieren. Das schreiben die Forscher in der Fachzeitschrift
Chemical Research in Toxicology. Um hinter diesen Wirkmechanismus
zu kommen, untersuchten die Wissenschaftler um Christine
Palermo von der Universität von Rochester verschiedene
Inhaltsstoffe eines Tee-Extraktes im Labor und konnten
zwei der Hauptverantwortlichen sowie ihre Strategie identifizieren.
Wenn krebserregende Stoffe wie Tabakrauch oder Dioxin
in den Körper gelangen, wird ein bestimmtes Eiweißmolekül
aktiviert, das zu der krankmachenden Wirkung dieser Stoffe
im Körper führt. Zwei Substanzen aus Tee-Extrakt
fangen diesen Botenstoff jedoch ab und verhindern so die
Entstehung von Krebs. Die für den Schutz verantwortlichen
Substanzen sind chemisch eng verwandt mit den in Rotwein,
Broccoli und Kohl enthaltenen so genannte Flavonoiden,
die ebenfalls Krebs vorbeugen können. Diese sekundären
Pflanzenstoffe sind zwar im Vergleich zu OPC nur Monomere,
haben aber dennoch eine gute antioxidative Wirkung und
können freie Radikale unschädlich machen. Die
Ergebnisse aus dem Labor seien zwar vielversprechend,
könnten jedoch nicht direkt auf Menschen übertragen
werden, schreiben die Wissenschaftler, da es sich bei
Grünem Tee um Monomere Verbindungen handele, anstatt
um ein Netzwerk von Antioxidantien. Die Wirksamkeit sei
stark abhängig davon, wie der Tee vom Körper
verarbeitet wird. Dabei ist auch Wert auf ein Nährstoffe-schonendes
Kaltherstellungsverfahren zu legen. Auch sei bisher noch
nicht bekannt, ob die Menge an grünem Tee, die ein
Mensch durchschnittlich trinkt, tatsächlich einen
Schutzeffekt ausübt. Wichtig ist vielmehr die Synergieffekte,
die der Grüne Tee mit anderen Substanzen eingehe.
Quelle: http://www.wissenschaft.de/wissen/news/2256
Chemical Research in Toxicology http://pubs.acs.org/journals/crtoec/
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