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| Volkskrankheiten | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Sterbestatistik TodesursachenWoran sterben die Menschen? Zur Zeit scheint Rauchen die Todesursache Nr. 1 in Deutschland zu sein. Je nach Radikalität sprechen die Tabakgegner von 40, 100 oder 140 000 Todesfällen jährlich, die auf das Rauchen zurückzuführen seien. Doch wird ihnen der Spitzenplatz von anderen Fraktionen im Gesundheitswesen strittig gemacht. Todesursache Nr. 1 sei Bluthochdruck, meinen die einen, andere sehen im Herzinfarkt die häufigste Todesursache, wiederum andere im Brustkrebs oder in der Fettleibigkeit oder in der Diabetes. Gar nicht so albern ist die Behauptung, Verkalkung verursache die meisten Todesfälle. Nachdenklicher schon macht der provokante Buchtitel „Die Todesursache Nr. 1 in Deutschland heißt Arzt“. Mehr dazu im Buch "Tote Ärzte lügen nicht" von Dr. Wallach. Nun könnte man über den unsinnigen Wettstreit der Gesundheitsapostel und Pharmalobbyisten lächeln, würden sie nicht ihre Statistiken als ideologische Keulen missbrauchen. Vor allem den Raucherfeinden scheint es weniger um die Gesundheit von Rauchern zu gehen als um Prohibition. Dabei nennen sie, ähnlich wie das Statistische Bundesamt anlässlich des Weltnichtrauchertages am 31. Mai 2003, Todesraten, die durchaus zutreffend sind. Tatsächlich starben 2001 in Deutschland 38 525 Menschen an Lungenkrebs, 1 484 an Kehlkopfkrebs und 44 an Luftröhrenkrebs. Nicht bekannt jedoch ist, wie viele der Toten zu Lebzeiten geraucht haben. Zwar weist das Bundesamt darauf hin, dass diese Menschen an Erkrankungen gestorben sind, „die in Zusammenhang mit dem Konsum von Tabakprodukten gebracht werden können“, doch verliert sich diese Einschränkung in der medialen Vermittlung. Übrig bleibt eine richtige Zahl beklagenswerter Todesfälle, die allerdings fälschlich allein dem Tabakkonsum zugeschrieben werden. Da bleibt wohl nur noch Wissen zu Sucht und Süchten. Welche Vorteile erhalten wir, wenn wir uns genügend mit Nährstoffen versorgen? Eines steht trotz aller Unkenrufe, dass durch Rauchen das Altersvorsorgemodell entlastet würde, wohl eindeutig für die Verbesserung der Sterbestatistik fest. Wer genügend von allen Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen zu sich nimmt, dazu noch möglichst viele Antioxidantien aus der Pflanzenwelt, könnte mit einigen schönen, beachtlichen und lebensqualitätsteigernden Vorteilen rechnen: Vorteile von Vitalstoffen für die Lebenserwartung 1992 zeigte eine Studie mit 11'348 Amerikanern, dass diejenigen, die 800 mg Vitamin C pro Tag als Ergänzung zu sich nahmen, gegenüber denen, die nur 50 mg zuführten, eine um 35 % reduzierte Sterblichkeitsrate im Vergleichszeitraum und eine um fünf Jahre verlängerte Lebenserwartung hatten. Doch auch bei Vitamin C gilt es, auf die Qualitätsunterschiede und Hintergründe zu achten. Und wer wirklich lange legen will, der befasse sich mit Zeittheorien von Sparen & Fasten statt Fastfood. Verschleißerscheinungen als Todesursache Wie alle Lebewesen sterben auch wir Menschen im Normalfall eines natürlichen
Todes an Verschleißerscheinungen. Je älter wir werden, um so
weniger ist unser Körper in der Lage, Gefahren durch Bakterien, Verletzungen,
Ablagerungen, Viren etc. abzuwehren oder zumindest zu regulieren. Was
ein gesunder Dreißigjähriger einfach „wegsteckt“,
kann einem relativ gesunden Siebzigjährigen zum Verhängnis werden.
Wer also mit 68,9 Jahren, dem Durchschnittsalter aller Lungenkrebstoten,
nicht an dieser Krankheit stirbt, erleidet vielleicht mit 69,2 Jahren
einen tödlichen Schlaganfall
oder Herzinfarkt. Da Obduktionen in Deutschland sehr selten vorgenommen
werden, wissen wir bei vielen Toten nicht einmal genau, an welchem Versagen
sie nun wirklich gestorben sind. Oft spielen auch mehrere Faktoren eine
Rolle, die nur in der Kombination eine tödliche Wirkung zeigen. Monokausalitäten
wie „Rauchen tötet“ sind daher blanker Unsinn. Und was
die Totenscheine als Todesursache benennen, wird häufig mehr durch
zeitgeistige Wahrscheinlichkeit als durch Gewissheit bestimmt. Nur grenzenlose Dummheit ermöglicht es, vermeintlich gesund zu leben, bis sie - wie fast jede Dummheit - bitter bestraft wird durch nicht weniger grenzenlose Enttäuschung. Intelligenter ist eine Risikoabwägung. Da Leben sehr viel mehr ist als nur Überleben, sollten Menschen wissen, was ihnen ein Hamburger oder eine Gänsestopfleber, Urlaub im trauten Heim oder in weiter Ferne, eine Schokoladentorte oder ein Zigarillo wert sind, und sich nach ihren Bedürfnissen entscheiden. Wichtig ist nicht so sehr die Frage, woran ein Mensch stirbt, sondern wie er lebt, z. B. im Gesundheitsstress oder im Glück der Freude. Mehr dazu bei Büchern zum Glück.
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