Diese
Information ist allein zur Förderung von Eigenverantwortung
oder Weiterbildung im Gesundheitswesen und privater Gesundheitsvorsorge
bestimmt, ist nicht als Medizin-Ratgeber
bei Krankheiten zu verstehen. Detaillierte Anwendungshinweise, Fallbeispiele, Erfahrungsberichte und Herstellerempfehlungen nur nach Freischaltung,
hier ein 1. Exzerpt aus der Selbsthilfebank
zu:
Cranberry Saft
in Aloe Vera
Durch welche Werte würde sich eine gute
Cranberry Mischung auszeichnen und was könnte sie bewirken?
Gesunde Zucker
Die neue Wissenschaft Glykobiologie hat entdeckt, dass bestimmte
Zuckerformen, u.a. die in Aloe Vera, ungeahnte Heilkräfte
besitzen. Diese "Glykonährstoffe" sind
wichtige Bausteine für die Gesundheit unserer Körperzellen,
sie stärken das Immunsystem, schenken uns Vitalität
und geistige Frische. Der Arzt Emil Mondoa zeigt, wie
wir unseren Bedarf an Glykonährstoffen decken und
sie gezielt bei vielen Krankheiten einsetzen könnten.
Wer sich dabei für die wohlschmeckende Aloe Vera
mit Cranberry entscheidet, wählt bewusst eine Alternative
zu herkömmlichen Industriezucker
und leistet mit Cranberry einen Beitrag zur Gesundheit
und mehr... ISBN: bestellen [Buch club]
Preiselbeeren
Die erfahrene
Pharmakologin Susanne Uhlenbrock informiert und gibt
praktische Anleitungen zur Selbsthilfe: Wie der Harnapparat
funktioniert und wie es zu Infektionen kommt. Alle Behandlungsformen
der Schulmedizin – ihre Vor- und Nachteile. Wie die
Preiselbeere die Erreger in Schach hält. Eine detaillierte
Anleitung zur Selbstbehandlung. Krebs vorbeugen mit
der Preiselbeertherapie. Genießertipps aus der Preiselbeerküche
ISBN: bestellen [Buch club]
Cranberry zur Bakterienausschwemmung?
Die Cranberry war schon zu Beginn unseres Jahrhunderts als
Mittel zur Behandlung und Vorbeugung von Harnwegsinfekten
bekannt - schon lange vor Entdeckung der Antibiotika. Mittlerweile
konnte das alte Erfahrungswissen durch aktuelle wissenschaftliche
Untersuchungen und Studien bestätigt werden. Sogar die
therapeutisch wirksamen Inhaltsstoffe der herben Frucht sind
heute bekannt.
Die Cranberry (Vaccinium macrocarpon) stammt ursprünglich
aus Nordamerika. Die Cranberry ist eng verwandt mit der europäischen
Preiselbeere (Vaccinium vitis-idaea linnè) und gehört
wie diese zur Familie der Heidekrautgewächse sowie zur
Gattung der Heidel- beere. Cranberry unterscheidet sich von
den anderen Vaccinium-Arten durch vierzählige Blüten,
deren Kronblätter zurückgeschlagen sind. Die Cranberry
wird in Nordamerika bereits seit dem 18. Jahrhundert großflächig
angebaut. Hauptanbaugebiete in den USA sind - neben den Neuenglandstaaten
- die Staaten Wisconsin, Oregon und Washington. Auch in den
kanadischen Provinzen Quebec und British Columbia werden Cranberries
angebaut. Saure Beeren mit wertvollen Inhaltsstoffen Bis die
Beeren der Cranberry-Pflanze reif sind, vergehen - je nach
Sorte - 75 bis 100 Tage. Die Reife setzt im September/Oktober
ein. Die Früchte werden bis zu zwei cm groß und
sind tiefrot. Sie besitzen vier Luftkammern, die die Beeren
in frischer Form wie einen Ball springen lassen (anhand der
Sprungeigenschaften lassen sich übrigens beschädigte
von unbeschädigten Früchten unterscheiden). Das
Fruchtfleisch ist hell, fest, knackig und schmeckt recht sauer
und herb. Spezielle Inhaltsstoffe und eine Wachsschicht um
die Früchte machen es möglich, dass die Beeren mehrere
Monate gelagert werden können und auch im Winter noch
genießbar bleiben. Cranberries enthalten Natrium, Phosphor
und sind besonders reich an Kalium
(56 mg pro 100 g Frucht). Bemerkenswert ist zudem der hohe
Gehalt an Vitamin
C (30-40 mg pro 100 g Frucht). Wichtige Inhaltsstoffe
der Cranberries sind zudem Proanthocyane. Diese Substanzen
sind im wesentlichen für die therapeutische Wirksamkeit
der Cranberries verantwortlich.
Historie von Cranberry
Bereits die amerikanischen Ureinwohner, die Indianer, wußten
die herbe tiefrote Frucht - sie wurde von ihnen Ibimi oder
Sassamanesh genannt - als Lebensmittel sowie als Heilmittel
zu schätzen. So bereiteten die Indianer etwa aus Cranberries
und Fleisch ein schmackhaftes, lange haltbares Gericht zu.
Wunden wuschen sie mit Cranberry-Saft aus und legten Cranberry-Umschläge
auf, um das Gift aus Pfeilwunden zu ziehen. Die Pilgrim Fathers,
die 1620 in Neuengland landeten, übernahmen von den Ureinwohnern
das Wissen um die Bedeutung der Cranberries für Ernährung
und Medizin. Ein Jahr nach ihrer Ankunft feierten die Pilgrim
Fathers zusammen mit den Indianern das erste Entedankfest:
mit wildem Truthahn, Kürbis, Maisbrot und natürlich
mit Cranberries. Von den Pilgrim Fathers erhielten die Beeren
auch ihren heutigen Namen. Die Blüten der Pflanze erinnerten
die Einwanderer an den Kopf eines Kranichs. Daher nannten
sie die Frucht Crane Berry, was später zu Cranberry zusammen-
gefaßt wurde. Renaissance eines alten Heilmittels Cranberries
besitzen, wie bereits erwähnt, nicht nur als Lebensmittel,
sondern auch als Volksheilmittel eine lange Tradition. Während
die amerikanischen Indianer die Früchte vor allem zur
Desinfektion von Wunden einsetzten, entwickelt sich im Laufe
der Zeit ein neues Indikationsgebiet: Cranberry als quasi
antibiotisch wirkendes Mittel zur Vorbeugung und Behandlung
von Harnwegsinfektionen. Im Jahre 1923 wird erstmals berichtet,
dass auch schulmedizinisch ausgerichtete praktische Ärzte
in den Vereinigten Staaten das Mittel einsetzten.
Jahrzehntelang herrschte in der medizinischen Welt die Meinung
vor, die Heilwirkung der herben, säurereichen Beeren
beruhe darauf, dass diese den Urin ansäuerten und dadurch
eine bakteriostatische Wirkung hervorriefen. Untersuchungsergebnisse
aus den 70er Jahren ließen jedoch erstmals Zweifel an
dieser Auffassung laut werden. Der große Durchbruch
kam im Jahr 1984, als A. E. Sobota in einer im Journal of
Urology publizierten Arbeit den Wirkmechanismus von Cranberry
aufzeigen konnte. Cranberry, so konnte der Forscher von der
Youngstown State Universität in Ohio an klinischen Isolaten
demonstrieren, hemmt die Adhärenz von E. coli-Bakterien
an die Zellen von Blase und Niere (E. coli-Species sind für
über 80 Prozent aller Harnwegsinfekte verantwortlich).
Etwa 400 ml Cranberry Saft täglich reichen aus, um die
Adhärenz von E. coli signifikant zu hemmen. Die Ergebnisse
von Sobotta wurden 1991 von israelischen Wissenschaftlern
bestätigt. Auch diese beschrieben die "Anti-Adhärenz-Eigenschaften"
von Cranberry-Saft, scheiterten jedoch daran, den für
die Wirkung zuständigen Inhaltsstoff zu identifizieren.
Kontrollierte Studie belegt die Wirksamkeit Das Jahr 1994
war ein weiterer Meilenstein der Cranberry-Forschung. Wissenschaftler
der Harvard Medical School in Boston, Massachusetts, veröffentlichten
die Ergebnisse der ersten randomisierten, doppelblinden und
plazebokontrollierten Studie mit Cranberry Saft. Im Rahmen
der Untersuchung hatten 153 ältere Frauen (mittleres
Alter 78,5 Jahre) sechs Monate lang täglich 300 ml Cranberry-Saft
oder ein vergleichbar schmeckendes Plazebogetränk erhalten.
Es zeigte sich, dass in der Verumgruppe die Häufigkeit
von Harnwegsinfekten (definiert als 105 Bakterien pro ml Urin,
verbunden mit Pyurie) gegenüber der Plazebogruppe signifikant
vermindert war. Die Forscher bestätigten endgültig,
dass eine Ansäuerung des Urins als Ursache für die
beobachtete Wirkung nicht in Frage kommt, denn die Urin-pH-Werte
in Verum- und Plazebogruppe unterschieden sich praktisch nicht.
Vielmehr, so die Wissenschaftler, müsse in der roten
Beere eine noch unbekannte, spezifische Substanz enthalten
sein, welche die Adhärenz von Bakterien im Harntrakt
verhindere.
Die Wirksubstanz Cranberry wird isoliert
In einem Brief, der im New England Journal of Medicine veröffentlicht
wurde, teilen Wissenschaftler der Rutgers State Universität
in New Jersey mit, dass sie erstmals die Wirksubstanzen in
Cranberries identifiziert haben. Es handelt sich um kondensierte
Tannine, die auch als Proanthocyane bezeichnet werden. Die
Forscher isolierten die Substanzen aus den Beeren und konnten
eindeutig nachweisen, dass diese Stoffe die Adhärenz
von E. colian die Zellen des Harntraktes verhindern. Dadurch
können sich die Bakterien nicht in Blase und Niere festsetzen
und werden via Urin ausgeschwemmt. Eine drohende Infektion
wird so bereits im Vorfeld verhindert. Kein Wunder, dass die
leitende Wissenschaftler-in der Forschergruppe, Dr. Amy Howell,
die aktuellen Ergebnisse "einen echten Durchbruch"
nennt. Forschungsbedarf, so Howell, besteht allerdings noch
bei der Klärung des molekularen Wirkmechanismus. Bisher
haben die Proanthocyane die Adhärenz von E. coli an die
Zellen des Harntraktes verhindern. Es spricht aber vieles
dafür, dass es sich um Phänomene auf der Oberfläche
der Bakterienzelle handelt. Im Februar 1998 konnte nämlich
eine Forschergruppe der Tulane University School of Medicine
zeigen, dass Cranberry-Inhaltsstoffein der Lage sind, die
Gestalt der Bakterien zu verändern. Unter dem Einfluß
von Cranberry-Saft konnten die Mikroorganismen nicht die typischen
haarähnlichen Strukturen auf ihrer Oberfläche ausbilden,
die sie zum Andocken an die Zellen des Harntraktes benötigen.
Auf diesem Gebiet sind sicher in nächster Zeit interessante
neue Erkenntnisse zu erwarten.
Fazit zu Cranberry
Insgesamt liefert Cranberry wieder einmal ein schönes
Beispiel dafür, wie Erkenntnisse der Erfahrungsheilkunde
im Nachhinein durch aktuelle wissenschaftliche Daten bestätigt
werden. Vielleicht kann die Cranberry in Zukunft dazu beitragen,
Patienten die von rezidivierenden Harnwegsinfektionen betroffen
sind, auf einfache, nebenwirkungsarme Weise zu helfen. Prof.
James Roberts vom Tulane Medical Center: "Viele Frauen
sind von Harnwegsinfektionenbetroffen. Nun kann diesen Infektionen
möglicherweise dadurch vorgebeugt werden, dass die Frauen
öfter ALOE_Cranberry-Saft in ihren Speiseplan aufnehmen".
Neuerdings ist Cranberryextrakt - in Kombination mit Aloe
erhältlich.
Qualitätskriterien & Rechtsstatus
Einzelwirkstoffe sind mehr als die Summe seiner Teile.
Ein gutes Nahrungsergänzungsprodukt sollte nicht einfach
nur (kalt)hergestellt sein, um es mal "hitzig" als
isolierte Substanz zu "verkaufen".
Rein rechtlich gesehen gibt gute wirksame Nahrungsergänzungsprodukte
nur über Apotheken oder im gepflegtem Empfehlungsnetzwerk.
Wer sich hier WIRKLICH mit Qualitätsunterschieden bei Nahrungsergänzungen
befasst, dem sei sehr empfohlen, das Wissen vom Preisvergleich
Vitamin C zu übertragen auf einen allgemeinen Nahrungsergänzungspreisvergleich
und anschliessend einfach
Kriterien 32 Tage kostenfrei zu testen.
Wirkkomplex
beziehen & erfahren?
Wirkkomplexe, die eine Wirkung haben könnten, dürfen
nicht einfach wie "Sprit"
für den Wagen "verkauft" werden, sondern nur
über Privatrezept "verschrieben" oder im Netzwerk
"empfohlen & erfahren" werden. Ob die
Qualitätskriterien & Wirkungen
für den beschriebenen Vitalstoff zutreffen könnten,
darf aufgrund arzneimittelgesetzlichen Heilmittelgesetzschutznur
mit PIN beantwortet werden. Ein Vitalstoff hoher Qualitätsstufe
lässt lediglich zum Eigenbedarf und als Medikamentenalternative
frei und über Import testen. Warenlagerhaltung untersagt,
da der Vitalstoff internationalem WHO-Standard
formuliert sein kann. Multimediale Mehrwertdienste und Einblick
in Selbsthilfe- & Kinoseite
nur auf Anfrage zugänglich.
Beziehbar nur über die internationale Apotheke,
oder direkt vom Hersteller, durch EU-Import, nur auf
gute Empfehlung. Lizenz-& Preisvorteile schätzen
lernen zu Bezugs- &
Bestellwesen
Diese Produktdokumentation
dient als Quelle optimaler Vitalstofflichkeit, ganzheitlichem Fitseins
und stattlicher Gesundheitsvorsorge.
Bei bereits erworbenen Erkrankungen durch defizitäre Ernährung,
Extrembelastungen, Medikamenteneinnahme u.a. ist ergänzend ein
Orthomolekularmediziner zu befragen. Alle Information recherchiert
auf CD.