| Vorsorge
durch
Ausbildung und Entdecktwerden
Die Generation Ratlos versucht
viel, um sich "entdeckbar" zu machen. Viele möchten von
einem Arbeitgeber oder "Sponsor" entdeckt werden, um dann zufrieden
nach 40 Jahren Arbeit in Rente zu gehen. Doch dieses "idealbild"
ist in der Individualisierungsgesellschaft und Globalisierungs und TV
Gesellschaft nicht mehr so ohneweiteres erfüllbar. Neue Möglichkeiten
des Sponsorings sind gefragt.
Künstleragenturen boomen.
Jeder möchte entdeckt werden, ob Musiker, Schreiber oder Schauspieler.
Menschen konnten sich noch nie so frei selbst entfalten wie heute.
Viele entscheiden sich jährlich für eine Ausbildung und ihr
Leben dadurch zu verbessern. Ein bewundernswertes Ziel, das allerdings
nicht billig ist. Wer z.B. sein Abitur nachholt und nebenbei noch klassisch
arbeitet, der sucht nach Alternativen. Auch nach Abschluss bietet eine
Ausbildung keine Garantie auf eine Arbeitstelle. Und manchmal ist es einfach
nicht möglich, noch parallel eine Ausbildung zu finanzieren. In Wirklichkeit
sind die meisten Menschen zu beschäftigt, um nebenbei eine Ausbildung
zu machen.
Autorengeld und Titel produzieren.
Einige Menschen versuchen auf der Suche nach Vorsorgefinanzierungsmöglichkeiten
auch einen Verlag zu finden und ein Buch zu schreiben. Doch wieviel Verlage
und wieviel Bücher gibt es bereits und wie stehen die Aussichten
hier soviel Tantiemen zu erhalten, wie man mit unserem Geschäftsmodell
in 4 Jahren erzielen könnte?
In die Politik gehen
Man könnte auch in die Politik gehen, 4 Jahre arbeiten und dann
eine Diät beziehen. Klaro doch auch hier heisst es, mit Sprache umgehen
können, Beziehungen aufzubauen. Wem das liegt in der Öffentlichkeit
zu stehen, dem sei empfohlen in die Politik zu gehen. Wer lieber private
Gesundheitspolitik machen möchte, dem sei empfohlen privat zu
beginnen.
Freier Mitarbeiter / Freelancer
Man kann natürlich auch als freier Mitarbeiter oder Unternehmer
arbeiten. Die Freiheit zu arbeiten, wann und wo man will. Aber Klinkenputzen,
Verhandeln und Honorar einsammeln, Inkasso und Co, das bleibt natürlich
alles am Freelancer hängen. Man könnte auch ein Geschäft
oder Restaurant eröffnen. Natürlich muss man dann an Miete,
Werbung und Versicherungen denken. Doch wie wäre es, seine freelancerfähigkeiten
einfach privat und als Hobby im Empfehlungsmarketing
einzusetzen?
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